Wir begrüßen die Morgensonne auf einem Felsen sitzend und mit einer Tasse Instantcoffee in der Hand und schauen zu, wie sich das kleinste Ferkel verirrt und dann doch noch sein Rudel findet.
Nach einem ausgiebigen Frühstück steht wieder ein Hike an, allen voran „small but spicy“ Guide Simon in Flipflops, der uns ab und zu auf riesige Spinnen oder einheimische Früchte wie Tamarind hinweist. Wir machen Lunchbreak mit Nudelsuppe à la Djungelking in einem Hüttchen mit Blick über Bananenplantagen.
Nach einem zweiten Hike kommen wir an einem Wasserfall und dem anliegenden Nachtquatier an. Das Duschen und rumspringen hier macht großen Spaß (:
Das Abendessen ist wieder wahnsinnig gut und am Lagerfeuer wird viel gelacht und gegenseitig Sprache ausgetauscht. Neu im Wortschatz: Pompino!
Die Nacht schlägt wieder kalt und grausam zu Buche.
Der Klogang zum „Loch im Boden“ mit manueller Spülung wird zur Mutprobe. Was, wenn sich hier ein noch eben vom Thaimann überm Feuer gegrillter Blutegel auf Rache gesinnt?
Tagesarchiv: 8. Februar 2015
Tag 5, Djungeltour (Nansan Village)
Es geht früh morgens eng bepackt in kleinen „Jeeps“ los. Wir lernen zwei angehende Freiburger Polizisten kennen, dazu noch ein polnisches Pärchen und Davideeee, den kein Wort Englisch sprechenden, immerzu allds mit der Selfie-Stick-Go-Pro-Kombi filmenden/ fotografierenden Italiener.
Nachdem uns die lokale Polizei über die Gefahren des Djungels aufgeklärt hat, werden wir an dessen Rand gekarrt.
Es gibt Fried Rice in Bananenblättern und der zweite Teil der Gruppe stößt dazu.
Man beschnuppert sich und folgt einem „Jäger“ (mit Machete ausgestattet und in Flipflops immer noch schneller als wir). Hike, hike, hike, an einem Wasserfall vorbei, einen super steilen Berg hinauf.
Wir kommen bei unserem Nachtlager im Nansan Village an. Schweine (+ Ferkel!), Hühner, Babykatzen, aggressive Hunde, riesige Kühe, alles läuft frei. Freiluft-Dusche garantiert!
Hungrig machen wir uns über das fantastische Essen der Locals her.
Dann gibt es noch Lagerfeuer, wir lachen viel und erfahren die unterschiedlichsten Geschichten, auch über Thailand.
Die Nacht ist grausam. Zwar mit Moskitonetzen aber steinhart und eiskalt (ernsthaft, EISKALT) kommen wir zu gut 3-4 Stunden Schlaf. Trotzdem, ein fantastischer Tag!