Ob es daran liegt, dass die Ticos gerne ihr Geld an Touristen-Shuttles verdienen oder es wegen irgendwelchen Naturschutzgründen einfach kaum gute Strassen gibt – wir wissen es nicht. Fakt ist jedoch, dass von kaum einem zum anderen gut besuchten Ziel ein direkter Bus fährt und die Anschlüsse fast nie aufeinander abgestimmt sind, sodass schon die kürzeste Strecke zur Weltreise wird…
Fakt ist auch, dass anscheinend ausser den Busfahrern selbst keiner weiss, wann die Busse kommen.
Den Infos unseres Hostelbesitzers zufolge sollten wir um 7:00 den Bus in Samara nach Nicoya nehmen, dort um 9:00 in den Bus nach Playa Naranjo steigen, mit dem Taxi nach Paquera fahren, nach Cóbano umsteigen und von dort erneut einen Bus nach Santa Teresa nehmen.
Der Tag begann früh, um kurz vor 7 standen wir an der Bushaltestelle, sprinteten dem falschen Bus hinterher und warteten letztendlich doch eine Stunde, bis um 8 ein Bus kam (Busfahrplan wurde wohl geändert, was soll man machen). Es wurde leicht knapp für den Anschluss, aber es ging sich aus. Der nächste proppenvolle Bus brachte uns dann mit einigen Zwischenhalten nach Playa Naranjo.
Dort angekommen wurden wir natürlich von Taxifahrern belagert, die uns alle nach Paquera fahren wollten.
Stattdessen haben wir Mal ein Ticket für die Fähre geholt, um überzusetzen nach Punta Arenas, nur um von dort wieder zurück überzusetzen nach Paquera.
Definitiv die längere Variante. Definitiv die billigere. Und definitiv die witzigere, denn auf der Fähre gab es ein Party-Deck, auf dem wir direkt eine Runde getanzt haben.
Generell ist eine Fährfahrt hier etwas ganz anderes. Es gibt laute Musik und eine Bar, an der Bier getrunken und Fußball geschaut wird.
Fähre Nummer zwei in die fast gegensätzliche Richtung haben wir knapp bekommen. Diesmal wurden wir mit Live-Musik bespaßt.
Leider hat es auch angefangen zu regnen, hätte ja keiner wissen können.
Der nächste Bus von Paquera nach Cóbana war leider so voll, dass wir die anderhalb Stunden rumpelige Fahrt stehen mussten. Die Luft war wegen der geschlossenen Fenster (es regnet ja!) unerträglich.
In Cóbana mussten wir im Sturzregen schnell den Bus wechseln und schon ging es auf einer heftigen Schotterpiste -nichts für schwache und auch nicht für starke Mägen- bis an den Strand von Santa Teresa.
Mit einem Bärenhunger sind wir in unserem zuckersüßen Hostel eingelaufen….
Wenn es dich tröstet——-mit dem Auto ging es uns ähnlich. Wir haben auch meist die doppelte Zeit gebraucht
Aber dafür wird man ja dann super entschädigt oder????
Ich hoffe dir gefällt Santa Teresa. wir haben es wie auch Samara geliebt. Schön mit deinem Blog gedanklich nochmal die schönen Stellen abzufahren. lG Astrid