Monatsarchiv: September 2013
Last week in Melbs -again
Montag und Dienstag war meine Chefin im Urlaub, also habe ich mit Marc und Kim gearbeitet und so ganz ohne Überwachung durch die Chefin, obwohl sie ja eine Freundin ist, war auch mal.ganz nett (:
Montag war eigentlich da Hofbräuhaus mit Patricia und Debbie, sowie deren Mitbewohner angedacht, dann aber doch wieder verworfen.
Nebenbei bin ich Montag und Dienstag wegen der Uni echt durchgedreht. Keine Sekunde ruhig gehalten und den Teufel.mehr als einmal an die Wand gemalt!
Als ich abends bei nach einem leckeren Dinner mit Jess, Kiran und Hara dann die Nachricht bekommen habe, ich bin in München angenommen, bin ich ca. eine halbe Stunde singend durch die Gegend gehüpft. Das dämliche Grinsen bin ich auch am nächsten Tag nicht los geworden…
Es heißt jetzt aber dringen eine Wohnung suchen und das ist in München echt kein Zuckerschlecken!
Ich war auch nochmal ’shoppen‘ in Richmond aber habe nicht wirklich was gekauft.
Freitag war dann meine letzte Schicht im Café 🙁
Direkt im Anschluss bin ich mit dem Zug 2 Stunden nach Bendigo ins Landesinnere gefahren, wo die Jungs, die ich letztes Jahr auf dem Oktoberfest kennengelernt habe, wohnen.
Wir sind zu einem Kumpel und haben Billard gespielt, sind später auf ein Konzert einer relativ bekannten Australien Hiphop Band gegangen (‚Horrorshow‘) und danach in 3 verschiedenen Clubs gelandet, in dem auch einer der Kumpels aufgelegt hat.
Am nächsten Tag bin ich mit dem Plan am selben Tag noch nach Geelong zum Surfen weiterzureisen wieder nach Melbourne aufgebrochen. James hat mir allerdings kurzfristig abgesagt, weil ein Freund von ihm Karten für das Grand Final im Footy hatte. Die kosten auf ebay teilweise um die 600 $.
Das Finale der Football Liga AFL ist hier sowas wie ein Nationalfeiertag. Krass was da so abgeht! Footy als Religion!
Millionen von Fans!
Ich bin deshalb spontan mit Jess und ihren Arbeitskollegen ausgegangen und der Abend erwies sich als keine schlechte Lösung!
Sonntag morgen bin ich nach Scrambled eggs und baked beans auf toast auf die Idee gekommen, den strahlenden Sonnenschein zu nutzen. Ich habe Len und Joy angerufen und die Zwei waren sofort bereit, den Cadillac auszupacken. Wir haben das Monstrum aus der Garage gefahren und ich bin auf dem Beifahrersitz mit Cowboyhut ausgestattet Richtung Port Melbourne geglitten. Dort haben wir einen Spaziergang auf der Strandpromenade gemacht (meine Güte aber auch, dieses Land/diese Stadt macht es einem aber auch nicht leicht, loszulassen!).
Nach Pause an einem Fish and Chips Restaurant, wo ich mal etwas Hai und Peanutbutter-Ice-cream probiert habe, aber sind wo zur Anlegestelle der Spirit of Tasmania, der Fähre nach Tasmanien, gelaufen.
Mit dem Cadillac ging es noch zum Westgate Park, der mit allen einheimischen Pflanzen bestückt ist und in dem auch Giftschlangen leben.
Ich habe nach diesem wunderbaren Trip James getroffen und wir sind mit Zee und Eran zum Tattoo-Studio eines Freundes gefahren.
Jaaaa ich habe jetzt ein winziges Schmuckstück.
Jaaaa ich weiß, dass das nicht mehr weg geht.
Nein, es hat nicht weh getan und Nein, ich bereue es nicht.
Ich mag es sehr (:
Anschließend ist Marc noch zu uns gestossen und wir sind Israelisch essen gegangen.
Ich liebe diesen Kram einfach, auch wenn wir vielleicht nur die Hälfte allen aufgetragenen Essens gebraucht hätten…
Ich habe den Rest des Abends mit Patricia, ihrer Schwester und Schwägerin und netten Unterhaltungen verbracht, bei denen ich feststelle, dass mein English immer besser jnd mein Deutsch immer schlechter wird…
Morgen ist meine letzter ganzer Tag in Melbourne und ich vermisse es jetzt schon so sehr, dass es weh tut, auch wenn ich mich auch wieder auf daheim freue (:
Die Zeit rast!
Die Zeit verfliegt hier wie im Nu. Richtig krass! Und auch traurig…
Dienstag Abend war ich bei Jess und habe mit ihr und ihren roommates zu abend gegessen. Hara und Kiren sind super nett und wir verstehen uns echt gut.
Jess und ich haben noch die DVD ‚Pricilla – Queen of the desert‘ geschaut und am Ende auf ABBA abgefeiert (:
Mittwoch bin ich nach der Arbeit Brunswick Street erkunden gegangen. Mit vielen coolen Second und First Hand Läden habe ich mich wieder einmal durchgeshoppt…
Hier gibt es auch einen meiner Lieblingsläden.
Abends bin ich noch spontan mit Patricia in einem der Riverside Restaurants essen gegangen und bin in den Genuss einer ‚Nutella-Pizza‘ gekommen!
Ich lebe hier zwar gerade doch eher auf großem Fuß, arbeite aber dementsprechend auch endlos viel.
Donnerstagabend war ich wieder in St. Kilda im Pub zum Quiz. Unsere Leistung von letzter Woche konnten wir leider nicht halten.
Freitag war mein bisher arbeitsreichster Tag überhaupt.
Von 8 bis 14.30 im Café, dann schnell meine Bankangelegenheiten geklärt, von 15.15 bis 16.45 mit Debbie ein Luxusapartment eines Hamburgers auf Vordermann bringen und von 17.00 bis 23.15 meine letzte Schicht im Restaurant bestreiten.
Danach hieß es Payday! (Bezahlung für meine Arbeit dort + Trinkgeld) und schnell ins Bett, weil Samstag die Arbeit im Café um 7 wieder anfing.
Samstag nachmittag hat Debbie mich wieder gebeten ihr zu helfen und ich bin irgendwie schlecht im Nein sagen.
Also habe ich ein anderes Luxusapartment sauber gemacht, in das die neuem Mieter gerade erst einzogen.
Die waren leider auch zu Hause und waren doch eher Snobs, die mich wie eine dumme Magd behandelt haben. Ich frage mich langsam ob man zwangsweise seine Freundlichkeit und Persönlichkeit verliert, umso mehr Geld man verdient?
Nach dieser Erfahrung bin ich erstmal zu meinen Melbourne-Großeltern Len und Joy, die es geschafft haben trotz Wohlstand menschlich zu bleiben.
Ich habe Dinner mit den zwei genossen und bin anschließend zu Jess gefahren, wo Haras und Kirans Geburtstag mit einer Hausparty gefeiert wurde.
Wir haben uns unter anderem mit Twister begnügt, was Kindheitserinnerungen geweckt hat und ich habe mal wieder festgestellt wie offen und nett Australier sind!
Heute hat mich Patricia nach der Arbeit mit zu den South Melbourne Markets genommen, wo ich echte Schnapps gemacht habe und mir kurz bei strahlendem Sonnenschein (der Frühling ist da! Yaye!) Port Melbourne gezeigt.
Eine super Gegend mit vielen liebenswerten Läden und Cafés, direkt am Wasser mit Sand und der Anlegestelle für die Fähre nach Tasmanien.
Melbourne hat einfach unendlich viele tolle Seien.
Nach diesem kleinen Ausflug habe ich meinen Lieblingskollegen Marc getroffen und wir sind mit der Sonne im Rücken am Fluss entlang in die Stadt gelaufen.
Auf dieser Promenade ist immer was los: Musik, Kunst und heute eben eine Ausstellung von alten Luxuskarosserien.
Wir haben in einem meiner Lieblingsrestaurant/Bars gegessen und anschließend wurde ich in die Welt der Schokolade von Max Brenner eingeführt.
Mir bleibt nurnoch eine Woche! Daher versuche ich einfach jede Sekunde zu nutzen und zu genießen!
Work work work
Sonntag habe ich erst im Café gearbeitet mit meinem liebsten Kollegen Marc, dann mit Len und Joy einen kleinen Spaziergang gemacht und ein Vollkornbrot gebacken. Ich habe gerade ein bisschen enspannt, da wurde ich schon wieder angerufen, ich werde im Restaurant gebraucht.
Ich bin nach einer bewussten Pause hin und habe wieder bis abends gearbeitet. Die Arbeit hier macht mir nur halb so viel Spaß wie im Café, vielleicht weil ich nicht alles kenne, vielleicht weil mir die Leute fehlen, vielleicht weil ich hier für und nicht mit dem Chef arbeite…
Aber das ist ja bekanntlich alles Lebenserfahrung!
Heute war ich einfach nur den ganzen Tag müde. Und was macht man da am besten? Richtig! Man geht (nach getaner Arbeit) shoppen und gibt all sein verdientes Geld für Dinge aus, von denen Frau überzeugt ist, dass man sie braucht.
Aber Spaß macht es, sogar dann noch, wenn das launische Melbourne-Wetter sich für feucht fröhlich entscheidet.
Heute Abend war ich nit Patricia, einer Freundin von ihr, die für zwei Tage hier wohnt, und Debbie in einem Restaurant unter Tower 3 essen gegangen.
Ich bin mal wieder in Mitten der Verwirrtheit meiner Gefühle gefangen. Melbourne und alles, was ich hier ahbe wird mir so schrecklich fehlen. Ich brauche sicher lange, wenn überhaupt, um darüber hinweg zu kommen.
Aber auf der anderen Seite liebe ich meine Menschen daheim auch so sehr, dass es wehtut. Auserdem weiß ich jetzt, dass ich auf jeden Fall Medizin studieren will. Ich bin einfach sehr zerissen…




