Ubatuba ist ein typisch brasilianischer Ferienort. Nach abendlicher Ankunft haben wir erstmal den Markt erkundet und sogar noch gute Pizza ergattert und ein paar Läden durchgestöbert.
Für den nächsten Tag hatten wir mangels Wellen den 7 Beaches Trail geplant. Wie immer war es unübersichtlich und kompliziert mit dem Bus zum Start zu gelangen. Ein paar Travelbuddies noch von Uruguay haben sich spontan angeschlossen und zu fünft sind wir 4h lang erst schwitzend, dann vom Regen durchtränkt gewandert. Der Trail an sich war super cool, zwischendrin wurde auch bei Regen im Meer gebadet und letztendlich haben wir es geschafft! Auch dann wurde sich mit Händen und Füssen zur Bushaltestelle durchgeschlagen und am Abend gab es zur Belohnung noch Kuchen & gutes Essen.
Heute sind wir dann mit Uber nach Itamambuca und haben dort verzweifelt ein Surfbrett zum ausleihen gesucht. Der Strand war zwar sehr schön, aber wie immer war alles recht kompliziert.
Irgendwie haben wir es doch geschafft, ein paar Wellen geschnappt und es wieder zurück nach Ubatuba gebracht. Die Jungs sind mit Uber zum nächsten Stop, Caro und ich haben sich mit zwei verschiedenen Bussen durch irgendwelche kleinen schäbigen brasilianischen Städtchen geboxt und sind bei Stau leider im Bus geschmolzen. Irgendwann haben wir es aber dennoch bis zur Fähre geschafft und dann auch doch noch ins Hotel.
Wir sind die angeblich so sichere Strandpromenade bis zu einem Restaurant gelaufen, in dem dann zufällig auch die Jungs saßen, sodass das Abendessen wieder sehr unterhaltsam wurde.
Monatsarchiv: Februar 2024
Paraty
In Paraty angekommen haben wir uns das super süße Kolonialstädtchen, was auch UNESCO Weltkulturerbe ist, angesehen. Wirklich sehr hübsch hier! Wir waren etwas bummeln und haben für den nächsten Tag eine Tauchschule aufgesucht. Während wir uns tagsüber gewundert hatten, wo denn die ganzen Menschen sind, wurde uns abends bei vollen Strassen und viel Trubel schnell bewusst, dass alle mit Booten zu den Stränden fahren.Unser Hotel war leider etwas ab vom Schuss, sodass es immer ein mittelgrosses Unternehmen war, mit Uber (war hier auch kaum funktioniert) durch die Gegend zu gurken.Samstag haben wir uns dann bis an den Pier durchgeschlagen, an dem die ganzen Boote liegen, die die Massen an hauptsächlich lokalen Touristen an die Strände verteilen, liegen. Dort wurden wir vom Boot der Tauchschule abgeholt und haben zwei Tauchgänge an der Ilha dos Ratos gemacht. War so lalaaa.Wir sind wieder etwas durch die Stadt gebummelt und haben uns dann doch noch entschlossen, nach Trinidade zu fahren, ein kleines Hippiedorf in der Nähe. Wie immer in Brasilien wäre ein Mietwagen von Vorteil gewesen, denn die Busfahrt gestaltet sich komplizierter als gewünscht. Wir haben irgendwie einen Uberfahrer gefunden und waren noch am Strand, bevor wir sehr lecker vegetarisch zu Abend gegessen haben.Leider hat weder Uber noch Bus ohne Bargeld so richtig funktioniert, also mussten wir in den sauren Apfel beissen und ein Taxi bezahlen. Immerhin sind wir zurück gekommen! Den abend haben wir noch für Organisation des nächsten Tags genutzt und sind dann ins Bett gefallen. Der nächste Tag begann früh mit der Jagd nach einem Busticket am Nachmittag und dann einer Jeeptour.Die war zwar touristisch, aber hat uns an ein paar ganz coole Orte gekarrt. Alles wie immer ohne Englisch und mit Hand und Fuß.Wir haben eine Caçaca Distillerie besucht, natürlich ausreichend probiert, eine Mehlfarm gesehen und haben bei Wasserfällen gestoppt. Beim ersten Wasserfall konnte man angeschubst den Stein runterrutschen und es war eine Mortzgaudi. Wir haben leider eine bisschen grössere Schlange gesehen, da hab ich dem Wasser dann nicht mehr ganz so getraut. Ausserdem bin ich – Klassiker- mal wieder den Wasserfall runtergefallen, aber es ist nichts passiert. Nach einem Lunch haben wir dann noch bei einer zweiten Caçaca Fabrik gehalten und einen weiteren Wasserfall besucht, in den Caro und ich sich angeleitet durch einen Local erstmal direkt reingestellt haben.Kurz vor Schluss wurde noch etwas Käse und Kuchen verköstigt und im Anschluss sind wir in unseren Bus nach Ubatuba gehechtet.
Short stopover in Rio
Am Abend waren wir noch authentisch brasilianisch essen und haben in Max Geburtstag reingefeiert. Ziemlich müde sind wir aber kurz nach Mitternacht nach Hause.Donnerstag haben wir uns dann zusammen noch die Christusstatue angesehen, die für Rio so bezeichnend ist. Da war es aber, wie sollte es auch anders sein, sehr voll. Nach einem Abstecher nach Lapa mit der Mosaiktreppe und dem ersten Caipirinha seit meiner Krankheit, waren wir abends dann noch alle zusammen auf Brasilianischen Funk feiern (leider überhaupt nicht mein Fall).Es gab ein schnelles Tschüss und Freitags sind Caro und ich mit wenig Schlaf in der Frühe mit dem Bus nach Paraty gefahren.
Ilha Grande
Dienstag morgens ist dann auch Caro gelandet und direkt vom Flughafen ans Airbnb gekommen.Leti und ich haben sie eingepackt, unsere Taschen bei den Jungs untergestellt und dann mit dem Uber 2,5h zur Fähre gefahren. Dort haben die Kanadier sich dann wieder dazugesellt und wir sind alle auf die Ilha Grande gefahren.Ich war leider immer noch ziemlich am Ende und musste mich nach ein paar Schritten immer wieder hinsetzen.Im Airbnb auf der Insel angekommen haben wir zunächst etwas gegessen und waren dann am Strand. Der Abend war für Caro und mich beide früh zuende.Am nächsten Morgen sind wir dann alle zusammen mit dem Wassertaxi an einen Strand gefahren, von wo aus ein 20minütiger Fußmarsch uns wiederum zu einem anderen wunderschönen Strand gebracht hat.Den Nachmittag haben wir dann wieder gebraucht um mit diversen Booten & Uber zurück nach Rio zu finden. Nächstes Mal auch gerne etwas länger auf dieser kleinen Insel!
Karneval in Rio, 2. Teil
Den Donnerstag hat es leider erstmal heftig geregnet. Aber wir haben das beste draus gemacht. Max & Spencer, die beiden Kanadier, sind in Sheraton abgestiegen und wir haben uns für einen Tag dort eingenistet. Begonnen hat das ganze damit, dass wir uns zum Frühstücksbuffet reingeschummelt haben, dann das Hotel erkundet haben und anschließend in der Lounge mit Blick über das Meer herumgelümmelt haben. Weil wir aber nicht den ganzen Tag in diesem Hotel verbringen wollten, sind Max, Leti und ich (Spencer musste leider arbeiten) ins Zentrum gefahren und haben uns erst einen sehr instagramable portugiesischen Lesesaal angeschaut und waren dann noch im Museum of tomorrow. Nach einer kurzen Gym-Runde wieder im Hotel sind wir alle zusammen noch Abendessen gewesen.Freitags war das Wetter dann auch wieder besser und wir haben nach einem kleinen Workout im Hotel den Strand bzw hoteleigenen Pool etwas genossen. Ausserdem musste ich mein Telefon reparieren lassen, weswegen wir auch den Stadtteil Leblon noch etwas kennengelernt haben. Weil in Brasilien immer alles in tausend unnötige Schritte aufgeteilt ist, hat es auch ein paar Stunden gedauert, bis wir unsere online erworbenen Tickets für den Sambadrome in den Händen hielten.Abends waren wir noch mit weiteren Freunden nett was essen und wir haben etwas Kräfte gesammelt für den nächsten Tag, den der hatte es in sich.Angefangen hat alles mit Outfits und Glitzerschlacht bei uns im Airbnb, dann ging es zu einem Bloco in Santa Theresa. Die Caipirinhas haben uns schnell den sonnigen Tag versüßt und wir sind kreuz und quer durch die Stadt. Karneval in Brasilien macht einfach sehr viel Spaß. Gegen Abend sind wir irgendwann in Leme gelandet, haben der Sonne beim Untergehen zugesehen und Albi ist noch zu uns gestoßen.Irgendwann und irgendwie haben wir es auch zum Sambadrome geschadet, dort wo die Sambaschulen der Stadt eine Show liefern, die wirklich nicht von dieser Welt ist. Wenn man gedacht hat, man hätte schon alles gesehen, wird hier noch einer drauf gesetzt. Die Federn und das Glitzer pro Kopf sind wirklich nicht mehr messbar.Leider ging das ganze Spektakel über 6h und bis nach Sonnenaufgang. Ich habe es etwas früher als alle anderen gepackt und war dann erstmal für 3 Tage krank. Fieber, Schwindel, Schwäche und keine Ahnung, was es gewesen sein soll.Ich hab einfach viel geschlafen und maximal was mit Freunden gegessen, selbst der Strand über die Strasse war ein absoluter Kraftakt.