Buenos Aires, Runde drei

Nach Erledigung wie Wäsche und so weiter, bin ich ins Mueso de belles artes gefahren, was übrigens umsonst ist. Dort habe ich mir sämtliche Kunst angesehen, bis hin zu Picasso und Kandinsky.Ich hab schnell ein Uber nach Hause geschnappt, denn die Stadt ist gross und der Verkehr dicht und bin zum Airbnb gefahren und Leti kam an.Wir haben zusammen Café getrunken und sind dann zu einem Freund von ihr auf die Dachterasse zum Pool, wohin dann auch Seb, Domi und Ali kamen.Es war ein lustiger Abend und am nächsten Tag hab ich erstmal ausgeschlafen.Eigentlich wollte ich Leti zum Frühstück treffen, aber auf halben Wege hat es so angefangen zu schütten, dass ich in einem Kaffee „gefangen“ war für etwa eine Stunde. Dafür habe ich dort eine in Berlin lebende Tschechin kennengelernt und wir haben uns in einer vermeintlichen Regenpause zum Frühstück durchgekämpft, waren aber dennoch pitschpatsche nass.Sie ist dann spontan mit zur Free Walking tour in der Stadt, die Leti weniger interessiert aber dafür Ali wieder zu uns gebracht hat.Ich hab den Abend noch mit Leti verbracht, Freitags nochmal einen Abstecher nach San Telmo gemacht und die leckersten Empanadas gegessen und dann eine ewig lange stressige Fahrt zum Flughafen angetreten, nur um dort ewig aufs Boarding zu warten. Nächster Halt: Iguazu!

Potretrillos & Mendoza

Laura und ihr Cousin haben mich an der Bushaltestelle abgeholt – ohne Auto ist es hier doch eher schwer unterwegs zu sein.Wir sind zurück an den See gefahren, wo die anderen (eine Mischung aus Freunden und Familie) den Tag schon verbracht hatten. Es reichte gerade noch so für einmal ins Wasser springen, in mitten von malerischer Szenerie.Wir haben viel Mate getrunken, Karten gespielt und nach Sonnenuntergang auch ein ausnahmsweise vegetarisches Asado gemacht. Es war super schön und Laura, ich und ihre Freunde Laura & Manu sind über nach wildcampend am See geblieben. So richtig gut geschlafen hab ich leider Dank einer kaputten Luftmatratze nicht wirklich, aber schön war es trotzdem.Den nächsten Morgen haben Laura und Manu richtig Anschiss kassiert, weil sie nackt in den See gesprungen sind. Das geht in Argentinien wohl gar nicht klar und es wurde sogar mit der Polizei gedroht.Mit dem Schock sind alle davongekommen und nach einem kurzen Frühstück haben wir das Auto vollgeladen und uns selbst irgendwo in die Ritzen gestopft und sind zum Fuß des Cerro Baños gefahren. Die nächsten 3h sind wir dann hochgekraxelt, was in der Mittagshitze schon eher anstrengend war. Aber die Aussicht hat sich gelohnt. Auf dem Gipfel haben wir Brotzeit gemacht und mit dem dort wohnenden Hund geschekert, bevor es schliddernd wieder ins Tal ging.Gut geschwitzt sind wir an einen wildcamper Spot gefahren und haben dem Abend mit Pasta vom Gaskocher ausklingen lassen. Für den nächsten Morgen war Wildwasser Rafting geplant. Der Fluss war leider sehr braun und dementsprechend kamen wir nass und dreckig wieder aus ihm hervor. Aber es war witzig, wenn auch nicht ganz so aufregend wie gehofft.Laura und Manu sind weitergezogen und Laura und ich mit dem Bus zurück nach Mendoza gefahren. Wo wir uns zuallererst gründlich duschen mussten.Am Abend sind wir dann noch mit einer Freundin und Lauras Cousine Aperol trinken gegangen und es war bis spät in die Nacht deutlich über 30 Grad.Der letzte Tag in Mendoza startete mit einem Spaziergang im Park San Martin und im Anschluss einer Massage für den vom Campen geschundenen Rücken. Ich habe die Stadt etwas erkundet und war dann tatsächlich im Fitnessstudio, bevor ich Laura zum Kaffee getroffen habe. Danach ging es auch schon wieder an den Flughafen für den Flieger nach Buenos Aires.