Tag 61, Bangkok -> München

Der letze Tag in Südostasien beginnt erstaunlich früh von alleine.
Basti gönnt sich ein wenig Kultur und führt sich den Königspalast zu Gemüte. Nici und ich dagegen geben sich eine andere Art von Kultur: den weltweit größten Händlermarkt, der Chantuchak Markt. Wir sind etwas früh dran, der Markt hat noch garnicht richtig offen.
Nach und nach öffnen die Läden und es erstreckt sich die gesamte Vielfalt Asiens vor uns. Was immer man träumt zu kaufen: hier wird man fündig!
Nach mehreren Stunden an der stickigen Luft verlassen wir den Markt mit erheblich leichteren Geldbeuteln, dafür aber schwereren Taschen, zurück zum Hostel.
Ich erkunde noch ein wenig die Läden um die Khaosan Road, wir treffen Basti und dann geht es auch schon voll bepackt mit dem Taxi an den Flughafen.
Nach kurzer Wartezeit, in der wir unsere letzen Baht auf den Kopf hauen, verabschieden sich Basti und ich von Nici durch die Sicherheitskontrolle.
Da warens (wieder) nurnoch 2!
Byebye Asia!

Tag 60, Koh Chang -> Bangkok

Wir schlafen erstaunlich lange, sodass nach dem Frühstück nicht mehr viel Zeit bleibt, bevor die Reise weitergeht.
Basti und ich legen uns noch mal für 2 Stunden an den Strand (super heiß!), Nico bleibt mit seinem Sonnenbrand lieber am Pool im Schatten.
Dann ziehen wir aus unserem Bungalow vor an die Straße, wo wir versorgt aus dem Supermarkt auf ein shared Taxi warten.
Nach einigen, die an uns vorbeirauschen hält eines tatsächlich an und bringt uns über die verrückte Straße an den Pier. Hier warten wir kurz auf die nächste Fähre, setzen (diesmal ohne lange Verzögerung) auf die andere Seite über und steigen direkt ins nächste Taxi.
Weil alles so reibungslos läuft sind wir richtig früh dran und erreichen auf den letzten Drücker sogar noch den Bus zwei Stunden eher als gebucht.
Dieser ist herrlich leer und bringt uns für asiatische Verhältnisse richtig effizient zurück in die Hauptstadt -erste und letzte Station auf unserer Reise.
Trotzdem dauert die Fahrt am Ende ewig: um 23Uhr trudeln wir an der wilden Khaosan Road im Herzen Bangkoks ein.
Die Straße tobt, wir finden ein Hostel direkt vor Ort.
Dann geht es zu einem der Millionen Straßenständen zum Dinner: Pad thai, wie sollte es anders sein.
Überall dröhnt laute Musik und gut gelaunte Touris strömen umher. Wieder mal tausend Eindrücke!

Tag 59, Koh Chang

Zu dritt in ein Bett und unter ein Mosquitonetz (hier dringend benötigt, ich bin krass zerstochen) gekuschelt schlafen wir „aus“ (7 Uhr), bis es hell und warm im Bungalow ist.
Wir erbeuten uns Frühstück am Meer und pilgern dann früh an den Strand.
Lonely Beach ist zwar nicht hundert pro lonely aber auch nicht überlaufen. Wir ziehen relativ bald in den Schatten, denn es ist brennend heiß. Einzig das Meer bietet Abkühlung.
Um die Mittagszeit -der Schatten wird immet weniger- muss ich mal kurz zum Bungalow flüchten.
Auf der Insel gibt es überall tolle Muschel/Kokosnuss-Mobiles, nur leider sind die zu schwer nach Hause zu transportieren 😉
Außerdem spielen hier fast immer Affen auf den Stromleitungen.
Die Mittagshitze wird im Schatten am Pool verbracht. In der Abendsonne wagen wir uns zurück an den Strand und bestaunen den zauberhaften Sonnenuntergang.
Bei unsrer Bungalow-Anlage wird „tie tollste Party ganz Koh Changs“ vorbereitet und die Musik laut getestet, allerdings kommen abends kaum Gäste.
Wir suchen uns ein gemütliches Plätzchen zum Abendessen und sitzen dann noch am Pool.

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Tag 58, Sihanoukville -> Ko Chang

Wir  erbeuten uns bevor der Bus losgeht noch schnell ein Frühstück, jetzt nurnoch zu dritt.
Der Bus fährt gefühlt eine Million Mal durch die Stadt uns sammelt Leute ein, bis es endlich richtig losgeht. Nach zwei kurzen Pausen geht es um die späte Mittagszeit über die Grenze nach Thailand.
Hier müssen wir abartig lange warten (bekanntlich meine Lieblingsbeschäftigung), bis wir in einen Minibus steigen dürfen, der uns weiter bringt. Eingeengt geht es mit einem verrückten Busfahrer Richtung Fähre in Trat.
Dort müssen wir wieder warten, können uns aber schon Tickets nach Bangkok für Samstag sichern.
Irgendwie ist die Fähre dann auch voll, sodass wir wieder über eine Stunde warten müssen (Stimmung steigt!).
Der schöne Sonnenuntergang entschädigt nur bedingt.
Mit knurremdem Magen setzen wir im Stockdunkel nach einer halben Ewigkeit zur Insel über.
Wir steigen wieder in den Minivan und es geht nochmal eine Dreiviertelstunde über übelst steile und kurvige Straßen bis zum Siam Hut, wo wir uns ein Bungalow mit nur einem (aber großem) Bett sichern. Nach 14h sind auch wir angekommen!
Schon während der Fahrt bahnt sich an, dass wir definitiv zu wenig Zeit auf der Insel haben…
Wir erbeuten uns um 10 Uhr abends noch Dinner was von dem Experiment ‚fried Icecream‘ gekrönt wird.

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Tag 57, Koh Rong -> Sihanoukville

Wir stehen zeitig auf und wagen nach dem Frühstück den zweiten Anlauf, Long Beach zu finden.
Diesmal klappt es ganz ohne verirren. Wie einfach der Weg doch ist, wenn man einfach sofort an der richtigen Stelle in den Djungel einbiegt.
Wir laufen über Stock und Stein, klettern über Felsen in die Tiefe und kommen tatsächlich an!
Das man triefend nassgeschwitzt von der Tour ankommt lohnt sich: Long Beach ist traumhaft!
Schneeweißer Sand, glasklares Wasser.
Paradies!
Wir stürzen uns ins Meer und relaxen (zuerst bei bedecktem Himmel, dann bei knallender Sonne) am Strand.
Der Rückweg hat es in sich, denn die Felswand muss auch wieder erklommen werden!
Zurück bei den Bungalows schnappen wir unser Gepäck und machen uns auf zur Fähre, die uns zurück nach Sihanoukville bringt, wo wir eine Nacht verbringen müssen um den Bus nach Koh Chang (Thailand) morgen zu bekommen.
Wir treffen nochmal Lukas (Freund von Julius aus Phnom Penh) und teilen uns mit ihm ein Tuktuk zum Otres Beach.
Dort schlendern wir vorbei an hippen Bars und Cafés am Strand entlang, essen zu Abend und trinken noch ‚zum letzten gemeinsamen Abend in dieser Konstellation‘ ein Bier in einer Bar, die extra für uns wieder aufmacht. Die Einheimischen setzen sich zu uns und bringen uns noch ein wenig Khmer bei.
Den Rückweg bestreiten wir mit dem coolsten Tuktuk in ganz Kambodscha: ein altes giftgrünes Auto, dessen Hinterteil mit Sitzloge ausgestattet ist.
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