Welcome to the city…

…oder „Ich glaube das ist nicht der Weg, Part 2“
Kappstadt ist eine wirklich interessante Stadt mit vielen bunten Ecken.
Den ersten Tag in der Stadt wollten wir allerdings damit verbringen, den Tafelberg zu erzwingen. Da wir gerne den schönen, etwas längeren und angeblich sehr anspruchsvollen Weg gehen wollten, sind wir in den Botanical Gardens von Kirstenbosch gestartet. Es ging zunächst über Stufen und Treppen, sowie Leitern den Berg empor, bis man dann einen ausgetrockneten Wasserfall emporgeklettern musste. An irgendeinem Punkt haben wir es sagenhafter Weise mal wieder geschafft, uns heillos zu verirren. Zuletzt sind wir mit Hand und Fuß an Hängen hinaufgekraxelt, schon im Bewusstsein, das wir nicht richtig sind, aber auch wissend, das wir nicht wieder umkehren können, weil es zu steil und ohne jeglichen Halt wäre.
Das Ende vom Lied waren drei sehr zerkratze, verdreckte und vollgeschwitze Menschen, die ein Stück die Hänge runter rutschten bis der richtige Weg wieder gefunden war.
Auf dem Plateau selbst sind wir dann noch eine gute Stunde umhergestreift, haben die Aussicht genossen und uns mit Kaffee und Essen im Gipfelrestaurant belohnt. Zurück mussten wir -natürlich nur wegen Eriks angeknacksten Knies- die Gondel nehmen, die steil, schnell und sich drehend den Berg hinabgleitet.
Am Abend haben wir das super hippe Restaurant ‚Bombay Bicycle‘ ausgecheckt.
Dienstags haben wir das Frühstück verschlafen und den ganzen Tag mit Stadterkundung und shoppen verbracht.
Meinen letzten Tag, der Mittwoch, haben wir an der Waterfront und mit der Rückfahrt nach Muizenberg (fühlte sich fast an wie nach Hause kommen) verbracht. Nach letzter Organisation, packen und kochen, haben wir einen ruhigen Abend verbracht, denn heute früh um 5 ging es für mich Richtung Flughafen, wo wir die Mehrwertsteuer rückbeantragt, mein heiliges Surfboard aufgegeben und meine letzen Rand am Flughafen verprasst haben…
Wirklich gehen will ich nicht, das Meer mit seinen Wellen fehlt mir jetzt schon, ebenso meine Crew. Es war durchweg, mit allen Höhen und Tiefen, eine Wahnsinnszeit, in der wir viel erlebt, viel gelacht, genossen und viel (und uns auch gegenseitig) kennengelernt haben!
>>Stoke is contagious and shouldn’t be held inside…<<

Good times

Nachdem wir Lilli in der Frühe an den Flughafen gebracht haben,
Wir haben mittlerweile den Stadtteil Woodstock ausgecheckt (sehr hip) und ich konnte einen wunderwunderschönen Geburtstag verbringen mit Bagelfrühstück, gutem Kaffee, Pinguine besuchen in Simonstown, Eisessen, Surfsession, Feierei und Henna Tattoos mit Freunden von Erik in Rondebosch und in Kappstadt auf der Longstreet…
Donnerstag haben wir ein paar Outlets unsicher gemacht und waren am Strand in Llandadno zum Sonnenuntergang.
Gestern war wieder Surfen angesagt und wir waren am ‚Cape Point‘ mit Wahnsinnsaussicht. Den Sonnenuntergang gab es vom Chapmans Peak aus einer Höhle heraus, ziemlich überragend.
Dann ging es noch zum Hout Bay Market, wo es super schöne Dinge und leckeres Essen zu kaufen gab…
Heute waren wir bei der Old Buscuit Mill auf einem Markt und zweimal surfen. Gelungener Tag!

Muizenberg

Seit gestern sind wir wieder in Muizenberg. Sophies Geburtstag haben wir mit Essengehen ausklingen lassen.
Zufällig habe ich auch nochmal die Mädels aus München getroffen (:
Heute haben wir in Long Beach im eiskalten Wasser gegen die Wellen gekämpft. Ich habe dabei die vermutlich größte Welle meiner bisherigen Surferkarriere gestanden, jiibiee!
Außerdem ist es Lilli’s letzer Abend und wir vermissen sie schon jetzt in unserer kleinen Runde.

Vic‘ Bay

Die letzen Tage haben wir wieder den wahnsinns Ausblick und die heimatlichen Gefühle in Victoria Bay genossen. Wir waren ein bisschen surfen, haben viel entspannt und so ziemlich das größte Schlemmen des gesamten Urlaubs veranstaltet, nicht zuletzt, weil wir Sophies Geburtstag mit Dinner, Pancake-Frühstück und Geburtstagskuchen zelebriert haben.

Jeffrey’s Bay, zweiter Akt

Wir hatten uns eine monströse Fahrt bis nach Cintsa vorgenommen. Allerdings kamen wir gut durch und zur allgemeinen Überraschung erreichten wir unser Ziel viel viel früher als gedacht, sodass wir kurzum unsere Pläne über den Haufen warfen und bis nach Jeffrey’s Bay durchschepperten.
17 Stunden afrikanische Strasse, kann man mal machen.
Leicht erledigt haben wir dann in kleine Holzhütten am Meer eingecheckt.
Die letzten zwei Tage haben wir also wieder mal mit shoppen, Kaffeetrinken, am Strand rumlungern und natürlich SURFEN verbracht. Erwähnenswert ist definitiv die Lasagne, die wir mangels Backofen im Pizzaofen gebacken haben…
Heute ging es dann über Storms River mit Kaffee im Art Café Coffee Shop und einen Besuch in Plattenbergbaai zurück zu unserem heiss geliebten Luxushostel in Victoria Bay.