P.S. Singapur

Bevor ich allerdings wieder endgültig meine Reise beende, habe ich noch eine Nacht und einen Tag in Singapur verbracht. Ich habe bei Karen und June (Mutter und Tochter) geschlafen, die ich in Uluwatu beim Surfen kennengelernt hatte.
Die beiden waren super lieb und haben den letzten Tag großteils mit mir verbracht. Ich habe mit Karen eine Fahrradtour gemacht und dabei die klassischen Blicke auf die Stadt genossen. Dabei haben wir bei der hohen Luftfeuchtigkeit und den hohen Temperaturen gut geschwitzt
Später ist June dazu gestoßen und wir haben noch einen Walk in einem der vielen Parks dieser grünen Stadt gemacht. Ich bin dann noch in den Botanischen Garten und zu den Gardens by the bay gefahren. Die Stadt selbst ist natürlich sehr sauber und geordnet und obwohl die Menschen hier wahnsinnig zuvorkommend und freundlich sind, ist es mir für meinen Geschmack etwas zu künstlich und geradlinig.
Nach einem gemeinsamen Abendessen haben wir uns verabschiedet und ich bin an den Flughafen gefahren, um den Flieger Richtung Europa zu boarden.

Terima Kasih

Die letzten Tage habe ich nochmal in Uluwatu mit Surfen (angeblich mit Hai im Wasser), Sonnenuntergängen, viel gutem Essen, einem Bauchnabelpiercing und einigen schweren Abschieden verbracht. Es waren 10 Wochen Abenteuern, eine absurd gute Zeit, hunderte gute Begegnungen und eine Millionen neue Erinnerungen. Es fühlt sich etwas unwirklich an, wieder nach Deutschland und in mein Leben zurück zu kehren. Natürlich freue ich mich auf alle liebe Menschen, aber das Meer, die Freiheit und die Wärme werden mir fehlen!

Nusa Penida Runde 2

Nusa Penida hat auch beim zweiten Mal kein bisschen enttäuscht!
Direkt nach Ankunft hab ich einen Roller gemietet, der Tauchschule einen Besuch abgestattet, in der Vegan Soul Kitchen gegessen und mir eine phänomenale Massage abgeholt, bevor ich in die Feder gesunken bin.
Der nächste Tag sollte einfach wunderbar werden. In der Früh ging es zuerst mit dem Boot zum Manta Point, der Weg dahin war alleine wunderschön, an den Klippen der grünen Insel und diversen Felsformationen vorbei.
Endlich sollte sich ein kleiner Traum von mir erfüllen! Ich durfte mit Manta Rochen tauchen! Die sind einfach super elegant und riesig und einer ist sogar bis auf einen Meter an mich rangeschwommen.
Ziemlich stoked haben wir späterr auch noch einen zweiten Tauchgang mit krasser Strömung absolviert.
Aus irgendeinem Grund hatte ich wieder an Land etwas Kreislaufprobleme und musste erstmal in der Tauchschule rumliegen, bevor ich mit Claudia vom Tauchen lunchen konnte. Wir haben dann doch noch den Rest des Tages zusammen verbracht und sind bis an den wunderschönen Diamond Beach gescootert – immer wieder mit fantastischen Ausblicken auf die Vulkane der Nachbarinseln.
Nach erneuter Massage und Abendessen, bin ich wieder hundemüde eingeschlafen.
Der nächste Morgen begann wieder recht früh mit Claudia. Wir sind gemeinsam an den super bekannten Kelingking Beach gefahren und die unzähligen Stufen bis an den Strand geklettert. Auch wenn diese Orte super touristisch sind lohnt es sich doch sehr!
Noch am gleichen Tag bin ich wieder mit dem Speedboat nach Bali zurück und hab erst Billy und dann die Boys aus dem Camp getroffen, um in Canggu ein Konzert zu besuchen (leider ging es mir noch immer nicht blendend, also war ich nicht lange unterwegs, aber dadurch hab ich mir ohne nächtliches Pizza essen wenigstens nicht wie die anderen eine Lebensmittelvergiftung eingefangen). Der nächste Tag wurde ein richtiger Trödel-Tag mit Yoga, viel essen, Massage, etwas bummeln und dann der Rückkehr nach Uluwatu.

Surf ’n‘ turf

Die nächsten Tage haben wir relativ unspektakulär wieder mit Surfen, viel gutem Essen, chillen, Cocktails beim Sonnenuntergang und viel socializen verbracht. Tatsächlich ist das Surfcamp eigentlich zu teuer, aber der Vibe und die Leute hier reisen es extrem raus – deswegen kommen wit immer wieder zurück. Die Surfbedingungen sind leider aktuell auf Grund des Windes nicht besonders gut, dafür ist aber die Gesellschaft umso besser und es hat sich fast eine kleine Familie gebildet.Freitag bin ich nach einem Besuch von Billy für eine Nacht nach Canggu und hab Marie aus Berlin getroffen – und weil zufällig noch einige andere Leute in der Stadt waren haben wir gleich ein ganzes Dinner draus gemacht. Marie, Alex und ich sind noch auf die Suche nach Berliner Techno gegangen aber wurden nur so semi fündig.Ich bin dann weiter nach Ubud gescootert, wo mich wiederum meine Rapture Familie etwas überrascht hat. Wir sind gemeinsam in mein Lieblingsspa und haben dann bei spektakulärem Ausblick in den Reisterassen den Sonnenuntergang betrachtet. Wieder war viel gutes Essen, ein wenig Musik und legendäre Gesellschaft sowie Cocktails am Start. Am nächsten Morgen gab es noch ei letztes Mal Yoga hier und ein kleiner Shopping Marathon, bevor ich einen Teil meiner Familie verabschiedet habe und Richtung Nusa Penida aufgebrochen bin.

Gili T

Am Dock für die Boote auf die Gili Islands ist mir plötzlich aufgefallen, dass ich scheinbar meine Karte im letzten Automaten in Kuta stecken lassen habe…Ich Heldin.Zum Glück habe ich noch eine Kreditkarte, aber da kostet das Abheben leider.Die Bootsfahrt ging schnell und am Ufer von Gili T wurden mussten wir nur kurz suchen, um unseren Transport zu sichern. Auf den Inseln gibt es keine Autos oder Roller, nur Fahrräder, Pferdekutschen und vereinzelt E-Roller. Leider ist die artgerechte Haltung der Tiere hier sehr zweifelhaft, aber mit unserem ganzen Geraffel führte leider kein Weg an einer Kutschfahrt durch Pfützen und Schlamm vorbei.Im Hostel angekommen wurde uns schnell klar, dass es ein ziemliches Partyhostel war (stört mich eher nicht so, Mel fand es schrecklich).Wir haben uns direkt Fahrräder gemietet und sind einmal die halbe Insel abgefahren. Wir wohnen quasi am „anderen Ende“ der Insel, das Leben findet hauptsächlich im Osten statt, aber die kleine Fahrradtour dauert wirklich nicht lange. Ich habe mich für den nächsten Tag zum Tauchen angemeldet und musste leider einen kurzen Pool-Wiederholungskurs machen, weil ich schon „so lange“ nicht mehr war. Hätte ich gewusst, dass andere Anbieter das nicht verlangen und sowieso keiner meinen Schein anguckt hätte ich vielleicht doch lieber woanders gebucht…Ausser gutem Essen, Schnorcheln, Entspannung und Tauchen bietet diese Insel vor allem eins: Party. Deswegen wollten wir ja auch an Silvester hier sein.Leider war das Wetter bis auf einen Tag nicht so sehr sonnig und das Meer etwas zu aufgewühlt, sodass wir eine sehr entschleunigte Zeit verbracht haben.Einer der Rauchgänge war leider nur okay, der andere sehr cool mit einem Wrack, aber die besten Spots können auch wegen des Wetters gerade nicht angefahren werden. Ich war einige Male im Yoga, darunter auch FlyHigh Yoga mit Schaukeln, was mal eine ganz neue Erfahrung war.Wir haben geshoppt, viel gegessen, mit den Engländerinnen von der Bootstour Reunion gefeiert und dann natürlich auch hier das neue Jahr begonnen.Mel war leider kurz sehr krank (Bali Belly) aber ich hatte auf jeden Fall einen feuchtfröhlichen und sehr guten Start ins neue Jahr.Einzig und alleine unser Abgang von den Gilis war etwas weniger angenehm. Normalerweise fährt ein Speedboat zwischen hier und Bali, was drei Stunden braucht. Scheinbar hat aber die Regierung beschlossen, diese wegen Unwetter bis auf weiteres zu stoppen, sodass aus dem Trip für uns eine halbe Weltreise mit mehreren Fähren, Autos und Zwischenstopps über Lombok wurde. Ziemlich zerschlagen aber dafür nicht abgesoffen sind wir am abend in unserem Surfcamp angekommen und haben nur noch schnell in meinem Lieblingsrestaurant gegessen, bevor wir ins Bett gesunken sind.