Tag 26, Pakse -> Da Nang

Also stehen wir um 5:20 zusammen mit Mia, einem deutschen Mädel, dass momentan in Ha Noi (Vietnam) studiert und bis montag wieder dort sein muss, vor dem Hostel.
Tatsächlich kommt uns jemand abholen! Die Freude ist groß!
Wir sammeln noch ein paar Leute ein und werden an den Bus gebracht. Und wir dürfen sogar einsteigen! KLASSE!
Und es ist sogar ein Sleeping-Bus, in dem man keinen Sitz sondern eine Liege bekommt. ÜBERKRASS!
Vietnam kann kommen!
Wir fahren insgesamt 15 Stunden, nur unterbrochen von Pipi-Pausen, Essenspausen und dem Grenzübergang, wo wir sehr lange hingehalten und unsere Pässe fein penibel überprüft werden.
Dann kommen wir abends um 10 in Da Nang an.
Wir bekommen erstmal einen Kulturschock, denn alles ist plötzlich so westlich! Wirklich wahr: Es ist sauber, die Stadt ist riesig (1 Millionen Einwohner), überall ist alles bunt beleuchtet, die Brücken sind designed, Bars und Cafés überall, die Leute sehen sogar westlich aus.
Eine überteuerte Taxifahrt bringt uns ins Stadtzentrum und wir suchen Hostels, finden aber nur Hotels. Naja gut, dann eben ein fancy Zimmer für 12 Euro die Nacht.
Nach einem Drink am Fluss steigen wir spät in die Koje.

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Tag 25, Pakse (Boldaven Plateau)

Heute in der Früh haben wir uns mal wieder einen Roller gemietet. Diesmal haben wir die ärgste Schrottschüssel abbekommen aber für heute ist das nicht so schlimm.
Das Ziel des heutigen Tages: das Boldaven Plateau. Ein Plateau auf dem laotische Minderheiten leben und das wegen seines milden Klimas ideal für Kaffee-Plantagen ist.
Wir starten über staubige Pisten bis zum Wasserfall E-Tu. Dort sind wir noch vor den Öffnungszeiten, sodass wir den Eintritt sparen. Wunderschön anzusehen! (:
Es geht weiter zum Zwillings-Wasserfall Tad Fane, der über hundert Meter in die Tiefe stürzt.
Dort treffen wir lustigerweise unseren Holländer Paul wieder, der sich aus Wiedersehensfreude gleich unserem Rudel anschließt. Anscheinend sind unsere Holländer auch in Pakse.
Wir fahren über Stock und Stein zum Tham Champee, einem Felsvorsprung, über den der Houay Champy rauscht. Hier kann man sich auf einem Floß bis an den Wasserfall ziehen, was wir prompt ausprobieren.
Dann folgt noch ein letzter Wasserfall: Tad Yeuang.
Hier trinken wir einen gescheiten Kaffee (in Laos schwer zu finden) und schauen uns um. Der Besitzer des Restaurants spricht uns an und wir erfahren, dass er fast 50 Jahre in Frankreich gelebt hat.
Er erzählt uns das das hier sein Projekt ist, den Laoten ökologischeres Denken nahezubringen. Er will alles ‚organic‘ gestalten, sauber halten und bietet uns direkt an, als Volunteers bei ihm mitzuhelfen. Wir lassen uns mal den Kontakt geben, denn man kann schon ab 1 Monat mitmachen, und wer weiß…
Zurück in Pakse holen wir unsere Visa für Vietnam ab! So einfach war das also! Glück gehabt!
Jetzt fehlt nurnoch der Bus nach Da Nang. Das wiederum stellt sich als problematisch dar. Stundenlang schlappen wir von Travel Agency zu Travel Agency aber entweder sind die Bussr voll oder man verkauft gar keine Tickets für Vietnam…
Bei einem Restaurant kann man uns Tickets für fast den doppelten Preis besorgen, da wegen des Vietnamese New Years die Plätze rar sind.
Unser letzter Versuch führt uns in ein Guesthouse, wo wir eine Deutsche treffen, die schon seit Dienstag versucht, Tickets zu bekommen.
Wir haben erstmal Glück: für etwas mehr als normal können wir morgen nach Da Nang. Allerdings nur, wenn der Bus, der heute aus Vietnam kommt bis morgen früh keine Panne hat. Also werden wir wohl oder übel morgen um 5:20 morgens vor unserem Hostel stehen müssen, in der Hoffnung, dass alles glatt läuft und der Bus uns mitnimmt. Es bleibt spannend!
Für das Dinner heute abend ist ein Treffen mit unseren Holländern geplant.

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Tag 24, Don Det -> Pakse

Mr. Vai schenkt uns ein Bändchen in Mönch-Orange als „good luck for everything“ und bringt uns dann mit seinem Boot über den Mekong, wir steigen mit einer halben Stunde Verspätung in den Bus nach Pakse. Unter Zeitdruck darf man hier echt nicht reisen.
Anstatt um 2 (nach Plan) kommen wir um halb 4 an. Die vietnamesische Botschaft hat noch eine Stunde offen!
Wir heuern einen Tuktuk-Fahrer an und lassen uns direkt davor absetzen.
Dann beantragen wir unser Visum für Vietnam.
Erst will uns der Mann am Montag wieder sehen, aber wenn man mit ein paar Geldscheinen winkt, kann man das Visum auch morgen abholen.
Im Anschluss laufen wir ins Hostel uns Eck (hier hat man mal wieder unsere Buchung verbaselt) und ziehen in den Dorm ein.
Dann geht es zu Fuß durch die Stadt.
Wir sehen uns einen Markt (Wassemelonen (:) an, durchstöbern das Shopping Center und laufen am Fluss entlang. Außerdem überlegen wir uns, was man morgen bis 16.00 Uhr (dann können wir das Visum abholen) machen kann.
Wir essen noch zuabend, sind nicht so ganz zufrieden und hauen noch einen Nachtisch bei einem Straßenstand raus.
Die Betten sind relativ unbequem aber morgen geht es eh früh los! 😉

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Tag 23, Don Det

Shashuka zum Frühstück, alle Zeit der Welt zum Nichtstun. Was will man mehr?!
Der Tag wird vornehmlich in der Hängematte verbracht.
Eine Stunde in der Sonne liegen ist das höchste der Gefühle, dann ist man schweißgebadet und der Kreislauf dreht durch.
Am Nachmittag schlendern wir nochmal auf die Westseite der Insel, checken Gästhäuser etc. hier aus und schauen den Sonnenuntergang mit einer Wassermelone an.
Fazit: Das Beste, was man auf dieser Insel machen kann, ist sich hier auf der Sunset-Seite ein Bungalow direkt am Wasser zu nehmen. Dann dazu tagsüber einen Tube (aufgepumpter LKW-Reifen) mieten und über den Mekong auf eine der unzähligen kleinen Inselchen paddeln. Perfekt!
Wir setzten/ legen uns wieder zu Mr. Vai und genießen die unschlagbare Küche. Nebenbei läuft wieder Thai-TV. Man kann sich da richtig reinsteigern! 😉