Tag 1, Bangkok

Wir sind gar nicht mal so gejetlagged in dieser lauten, expressiven und überwältigenden Stadt angekommen. Mit einet überirdischen Ubahn kann man ins eigentliche Stadtzentrum fahren. Vom Flughafen her schwemmen natürlich viele Touris heran, doch ist die Bahn auch voll von Asiaten.
Obwohl die Frau am Schalter auf die Frage nach dem Weg zum Hostel sagt „You cannot walk, sir“ wissen wir es besser. Schließlich sieht es auf der Karte gar nicht so weit aus und wir wollen uns nach dem Flug eh die Beine vertreten. Außerdem sind die Thais ja vielleicht einfach faul?
Wir wir später (nach 1-2 h Umherirren in der Hitze, bepackt bis oben hin) feststellen, sind Karten in Asien generell unbrauchbar.
Größenverhältnisse? Fehlanzeige!
Also werden wir vom nächstbesten Tuk-Tuk-Fahrer übers Ohr gehauen (auch das ist relativ, denn an und für sich ist es nicht viel Geld), der uns ins Herz der Stadt (Kaosan Road) zum Hostel bringt.
Im Nappark Hostel checken wir ein und gehen sofort die Stadt erkunden.
Sämtliche Sinne (besonders Nase und Ohren) werden erschlagen und es gibt so viel zu sehen!
Alles ist anders als Zuhause. Stundenlang könnte ich an den Straßenbuden stöbern und würde gerne alles kaufen oder probieren (nun gut, nicht alles, denn es gibt auch viele abartige Sachen).
Wir verirren und verlieren uns in den Straßen, macht aber nichts.
Überall Tempel und Bilder der Königsfamilie, laufend wird man angelabert, am öftesten mit „Tuktuk?“. Eigentlich will jeder hier dein Geld. JEDER. Auch die Skorpion-Lolli-Verkäufer.
Wir versuchen ein paar Kulinaritäten: manche sind super, andere gewöhnungsbedürftig.
FAZIT: Viel Zucker, Chilli und Fett, wenig Hygiene.
Das wissen wir nicht nur deshalb, weil wir mehrfach durch Küchen laufen, die in Gassen aufgebaut sind.
Immer noch müde chillen wir in einem Park am Flussufer, in dem man zwar sitzen, nicht abet liegen darf. Folter auf höchstem Niveau…
Eine Tuktuk-Gang nimmt uns in die Mangel und schwätzt uns für ca. 50 ct eine Tour auf. „Standing Buddha, golden Buddha!“. Und dazwischen eine Masschneiderei, die sauer wird wenn man keinen Anzug haben mag und das Asia Reservation Center (A.R.C.) in dem wir promt unsere Weiterreise buchen.
Die stecken doch alle unter einer Decke! 😉