Tag 14, Luang Prabang

Der Wecker klingelt mal wieder früh (wir stehen sowieso selten nach 7.30 auf).
Wir machen uns auf die Suche nach Mountainbikes. Da noch nichts offen hat gönnen wir uns erstmal Frühstück unter Einheimischen.
Dann besorgen wir uns Räder, ziehen ins legendäre Khamanny Inn Hostel um und los geht’s: 32km bis zum Wasserfall. Nach einigen Kilometern muss ich umkehren. Meine Gangschaltung funktioniert nicht, ich muss das Rad umtauschen.
Besser ist es!
Basti fährt weiter, ich treffe unterwegs zwei Britinnen. Das lesbische Paar wohnt seit über 10 Jahren in Hongkong und sie arbeiten als Sportlehrer und personal Trainer. So ist die Fahrt angepeitsch und da beide gern reden auch unterhaltsam. Die zwei adoptieren mich bis zum Wasserfall, wo ich Basti und auch die Holländer wieder treffe. Zusammen mit Ann erklimme ich mit eh schon wackligen Beinen den Wasserfall, doch es lohnt sich.
Unten ist der ja schon der absolute Knaller aber oben erschließt sich eine Märchenwald-Idylle.
Anschließend baden wir noch im türkisblauen eiskalten Wasser auf einem der unzähligen Treppenstufen.
Langsam machen wir uns auf den Rückweg, schauen noch kurz bei geretteten Bären vorbei und steigen in der Nachmittagshitze wieder aufs Rad, nun zu viert. Die anderen legen Hügel hoch und runter ein ordentliches Tempo vor, ich spüre meine Beine als ich endlich wieder vom Rad steige.
Nach der Wiederherstellungsdusche chillen wir auf dem Rooftop des Hostels. Ich bin echt fertig, aber der Gedanke an die Dinnerpläne treibt uns wieder in der Stadt.
Das all-you-can-eat-BBQ am Mekong-Ufer mit unseren Holländern ist geplant. Für 6€ kann man sich rohe Zutaten en masse auf einem kleinen Grill auf dem Tisch grillen uns kochen. Abgefahren!
Außerdem gibt es noch ein Buffet mit laotischen Speisen, sowie Dessert. Soooo gut!
Wir alle rollen überfressen in unser Hostel zurück. Die Nacht im Dorm ist kurz aber in Ordnung.

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