Archiv für den Tag: 13. Februar 2015
Tag 11, Chang Khong -> Pakbeng
Etwas gebeutelt ist die Motivation zumindest bei mir gerade eher mäßig.
Das erste „Reiseloch“ also.
Hinzu kommt die schier endlos dauernde Busfahrt und der komplizierte, langatmige Immigrationsprozess nach Laos. Wir werden US-Dollar los, ein fehlendes Passfoto wird gegen ein kleines Bestechungsgeld ausgeglichen.
Am Anlegesteg gibt es eine kleine Stärkung, die mir zum Verhängnis werden soll. Lecker Mango-Ananas-Shake!
Schon beim Betreten des Slowboats ist mir schummrig. Weil wir noch kurz beweisen müssen, das wir schon gezahlt haben sind wir die letzten Passagiere und werden auf dem überfüllten, mit alten Autositzen ausgestatteten Boot ganz hinten auf Plastikstühlen untergebracht. Direkt beim Motor, man versteht sein eigenes Wort nicht mehr.
Ich verziehe mich eh an ein Fenster im Gepäckraum, wo ich ca. 6h vor mich hin vegetiere und Profi im „in den Mekong kotzen“ werde. Alles dreht sich, ich bin so schwach, dass ich nicht mal stehen kann.
Die atemberaubende Landschaft am Mekong lässt sich nur schwer genießen: abgelegene Holzhütten-Dörfer, winkende kleine laotische Kids am Ufer, Schweinekadaver im Wasser, die knallende laotische Sonne. Einzigartig und super schön!
Völlig fertig schleife ich mich mit letzter Kraft ins Zimmer in Pakbeng. Basti ist ganz lieb, muss sein Abendessen aber trotzdem alleine genießen, denn alle 10 Minuten schlafe ich ein…



