Unglaublich, aber wahr!
DER Tag ist gekommen, auf den wir so lange gewartet haben (:
Und doch fühlt es sich unwirklich an, sodass man gerne regelmäßig jemanden bitten würde, einen mal eben schnell zu kneifen, damit man weiß, ob man nicht nur schläft und alles träumt.
Doch an Schlaf war an diesem letzten Tag bei Weitem nicht mehr zu denken!
Um 6.14 Uhr klingelte nach einer halb durchfeierten Nacht mein Handy und ich wurde mit den Worten: „Einen wunderschönen guten Morgen, hier ist hr3 und du bist im Radio“ geweckt.
???
Vielleicht doch ein Traum?
Aber nicht doch! Mein Frühaufsteher-Papa, für den die oben genannte Uhrzeit mitten am Tage liegt, hatte sich einen kleinen Scherz erlaubt: Ein Weck-Anruf mit persönlicher Nachricht! Sehr süß!
(Ich weiß, „süß“ können nach allgemeiner maskuliner Meinung weder Männer noch Autos sein, denn die sind einfach nur „männlich“)
Das Weiterschlafen war sinnlos und im Nachhinein sogar unmöglich, denn der letzte Tag auf der Nordhalbkugel entpuppte sich als Erledigungs-Marathon.
Doch das Schlimmste kommt zum Schluss:
Der ABSCHIED
Abschiede tun immer weh und auch wenn man sich in den meisten Fällen wiedersieht gestalten sie sich bei mir, da ich nicht AM, sondern IM Wasser gebaut bin, ziemlich tränenreich…
Bald geht es in den Flieger und eigentlich kann ich´s kaum erwarten:
Tschüss! grauer, kalter Deutschland-Herbst und Hallo! Abenteuer Leben…