Potretrillos & Mendoza

Laura und ihr Cousin haben mich an der Bushaltestelle abgeholt – ohne Auto ist es hier doch eher schwer unterwegs zu sein.Wir sind zurück an den See gefahren, wo die anderen (eine Mischung aus Freunden und Familie) den Tag schon verbracht hatten. Es reichte gerade noch so für einmal ins Wasser springen, in mitten von malerischer Szenerie.Wir haben viel Mate getrunken, Karten gespielt und nach Sonnenuntergang auch ein ausnahmsweise vegetarisches Asado gemacht. Es war super schön und Laura, ich und ihre Freunde Laura & Manu sind über nach wildcampend am See geblieben. So richtig gut geschlafen hab ich leider Dank einer kaputten Luftmatratze nicht wirklich, aber schön war es trotzdem.Den nächsten Morgen haben Laura und Manu richtig Anschiss kassiert, weil sie nackt in den See gesprungen sind. Das geht in Argentinien wohl gar nicht klar und es wurde sogar mit der Polizei gedroht.Mit dem Schock sind alle davongekommen und nach einem kurzen Frühstück haben wir das Auto vollgeladen und uns selbst irgendwo in die Ritzen gestopft und sind zum Fuß des Cerro Baños gefahren. Die nächsten 3h sind wir dann hochgekraxelt, was in der Mittagshitze schon eher anstrengend war. Aber die Aussicht hat sich gelohnt. Auf dem Gipfel haben wir Brotzeit gemacht und mit dem dort wohnenden Hund geschekert, bevor es schliddernd wieder ins Tal ging.Gut geschwitzt sind wir an einen wildcamper Spot gefahren und haben dem Abend mit Pasta vom Gaskocher ausklingen lassen. Für den nächsten Morgen war Wildwasser Rafting geplant. Der Fluss war leider sehr braun und dementsprechend kamen wir nass und dreckig wieder aus ihm hervor. Aber es war witzig, wenn auch nicht ganz so aufregend wie gehofft.Laura und Manu sind weitergezogen und Laura und ich mit dem Bus zurück nach Mendoza gefahren. Wo wir uns zuallererst gründlich duschen mussten.Am Abend sind wir dann noch mit einer Freundin und Lauras Cousine Aperol trinken gegangen und es war bis spät in die Nacht deutlich über 30 Grad.Der letzte Tag in Mendoza startete mit einem Spaziergang im Park San Martin und im Anschluss einer Massage für den vom Campen geschundenen Rücken. Ich habe die Stadt etwas erkundet und war dann tatsächlich im Fitnessstudio, bevor ich Laura zum Kaffee getroffen habe. Danach ging es auch schon wieder an den Flughafen für den Flieger nach Buenos Aires.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert