In Paraty angekommen haben wir uns das super süße Kolonialstädtchen, was auch UNESCO Weltkulturerbe ist, angesehen. Wirklich sehr hübsch hier! Wir waren etwas bummeln und haben für den nächsten Tag eine Tauchschule aufgesucht. Während wir uns tagsüber gewundert hatten, wo denn die ganzen Menschen sind, wurde uns abends bei vollen Strassen und viel Trubel schnell bewusst, dass alle mit Booten zu den Stränden fahren.Unser Hotel war leider etwas ab vom Schuss, sodass es immer ein mittelgrosses Unternehmen war, mit Uber (war hier auch kaum funktioniert) durch die Gegend zu gurken.Samstag haben wir uns dann bis an den Pier durchgeschlagen, an dem die ganzen Boote liegen, die die Massen an hauptsächlich lokalen Touristen an die Strände verteilen, liegen. Dort wurden wir vom Boot der Tauchschule abgeholt und haben zwei Tauchgänge an der Ilha dos Ratos gemacht. War so lalaaa.Wir sind wieder etwas durch die Stadt gebummelt und haben uns dann doch noch entschlossen, nach Trinidade zu fahren, ein kleines Hippiedorf in der Nähe. Wie immer in Brasilien wäre ein Mietwagen von Vorteil gewesen, denn die Busfahrt gestaltet sich komplizierter als gewünscht. Wir haben irgendwie einen Uberfahrer gefunden und waren noch am Strand, bevor wir sehr lecker vegetarisch zu Abend gegessen haben.Leider hat weder Uber noch Bus ohne Bargeld so richtig funktioniert, also mussten wir in den sauren Apfel beissen und ein Taxi bezahlen. Immerhin sind wir zurück gekommen! Den abend haben wir noch für Organisation des nächsten Tags genutzt und sind dann ins Bett gefallen. Der nächste Tag begann früh mit der Jagd nach einem Busticket am Nachmittag und dann einer Jeeptour.Die war zwar touristisch, aber hat uns an ein paar ganz coole Orte gekarrt. Alles wie immer ohne Englisch und mit Hand und Fuß.Wir haben eine Caçaca Distillerie besucht, natürlich ausreichend probiert, eine Mehlfarm gesehen und haben bei Wasserfällen gestoppt. Beim ersten Wasserfall konnte man angeschubst den Stein runterrutschen und es war eine Mortzgaudi. Wir haben leider eine bisschen grössere Schlange gesehen, da hab ich dem Wasser dann nicht mehr ganz so getraut. Ausserdem bin ich – Klassiker- mal wieder den Wasserfall runtergefallen, aber es ist nichts passiert. Nach einem Lunch haben wir dann noch bei einer zweiten Caçaca Fabrik gehalten und einen weiteren Wasserfall besucht, in den Caro und ich sich angeleitet durch einen Local erstmal direkt reingestellt haben.Kurz vor Schluss wurde noch etwas Käse und Kuchen verköstigt und im Anschluss sind wir in unseren Bus nach Ubatuba gehechtet.