Die Zeit verfliegt hier wie im Nu. Richtig krass! Und auch traurig…
Dienstag Abend war ich bei Jess und habe mit ihr und ihren roommates zu abend gegessen. Hara und Kiren sind super nett und wir verstehen uns echt gut.
Jess und ich haben noch die DVD ‚Pricilla – Queen of the desert‘ geschaut und am Ende auf ABBA abgefeiert (:
Mittwoch bin ich nach der Arbeit Brunswick Street erkunden gegangen. Mit vielen coolen Second und First Hand Läden habe ich mich wieder einmal durchgeshoppt…
Hier gibt es auch einen meiner Lieblingsläden.
Abends bin ich noch spontan mit Patricia in einem der Riverside Restaurants essen gegangen und bin in den Genuss einer ‚Nutella-Pizza‘ gekommen!
Ich lebe hier zwar gerade doch eher auf großem Fuß, arbeite aber dementsprechend auch endlos viel.
Donnerstagabend war ich wieder in St. Kilda im Pub zum Quiz. Unsere Leistung von letzter Woche konnten wir leider nicht halten.
Freitag war mein bisher arbeitsreichster Tag überhaupt.
Von 8 bis 14.30 im Café, dann schnell meine Bankangelegenheiten geklärt, von 15.15 bis 16.45 mit Debbie ein Luxusapartment eines Hamburgers auf Vordermann bringen und von 17.00 bis 23.15 meine letzte Schicht im Restaurant bestreiten.
Danach hieß es Payday! (Bezahlung für meine Arbeit dort + Trinkgeld) und schnell ins Bett, weil Samstag die Arbeit im Café um 7 wieder anfing.
Samstag nachmittag hat Debbie mich wieder gebeten ihr zu helfen und ich bin irgendwie schlecht im Nein sagen.
Also habe ich ein anderes Luxusapartment sauber gemacht, in das die neuem Mieter gerade erst einzogen.
Die waren leider auch zu Hause und waren doch eher Snobs, die mich wie eine dumme Magd behandelt haben. Ich frage mich langsam ob man zwangsweise seine Freundlichkeit und Persönlichkeit verliert, umso mehr Geld man verdient?
Nach dieser Erfahrung bin ich erstmal zu meinen Melbourne-Großeltern Len und Joy, die es geschafft haben trotz Wohlstand menschlich zu bleiben.
Ich habe Dinner mit den zwei genossen und bin anschließend zu Jess gefahren, wo Haras und Kirans Geburtstag mit einer Hausparty gefeiert wurde.
Wir haben uns unter anderem mit Twister begnügt, was Kindheitserinnerungen geweckt hat und ich habe mal wieder festgestellt wie offen und nett Australier sind!
Heute hat mich Patricia nach der Arbeit mit zu den South Melbourne Markets genommen, wo ich echte Schnapps gemacht habe und mir kurz bei strahlendem Sonnenschein (der Frühling ist da! Yaye!) Port Melbourne gezeigt.
Eine super Gegend mit vielen liebenswerten Läden und Cafés, direkt am Wasser mit Sand und der Anlegestelle für die Fähre nach Tasmanien.
Melbourne hat einfach unendlich viele tolle Seien.
Nach diesem kleinen Ausflug habe ich meinen Lieblingskollegen Marc getroffen und wir sind mit der Sonne im Rücken am Fluss entlang in die Stadt gelaufen.
Auf dieser Promenade ist immer was los: Musik, Kunst und heute eben eine Ausstellung von alten Luxuskarosserien.
Wir haben in einem meiner Lieblingsrestaurant/Bars gegessen und anschließend wurde ich in die Welt der Schokolade von Max Brenner eingeführt.
Mir bleibt nurnoch eine Woche! Daher versuche ich einfach jede Sekunde zu nutzen und zu genießen!
Die Zeit rast!
Antworten