Tag 5, Djungeltour (Nansan Village)

Es geht früh morgens eng bepackt in kleinen „Jeeps“ los. Wir lernen zwei angehende Freiburger Polizisten kennen, dazu noch ein polnisches Pärchen und Davideeee, den kein Wort Englisch sprechenden, immerzu allds mit der Selfie-Stick-Go-Pro-Kombi filmenden/ fotografierenden Italiener.
Nachdem uns die lokale Polizei über die Gefahren des Djungels aufgeklärt hat, werden wir an dessen Rand gekarrt.
Es gibt Fried Rice in Bananenblättern und der zweite Teil der Gruppe stößt dazu.
Man beschnuppert sich und folgt einem „Jäger“ (mit Machete ausgestattet und in Flipflops immer noch schneller als wir). Hike, hike, hike, an einem Wasserfall vorbei, einen super steilen Berg hinauf.
Wir kommen bei unserem Nachtlager im Nansan Village an. Schweine (+ Ferkel!), Hühner, Babykatzen, aggressive Hunde, riesige Kühe, alles läuft frei. Freiluft-Dusche garantiert!
Hungrig machen wir uns über das fantastische Essen der Locals her.
Dann gibt es noch Lagerfeuer, wir lachen viel und erfahren die unterschiedlichsten Geschichten, auch über Thailand.
Die Nacht ist grausam. Zwar mit Moskitonetzen aber steinhart und eiskalt (ernsthaft, EISKALT) kommen wir zu gut 3-4 Stunden Schlaf. Trotzdem, ein fantastischer Tag!

Tag 4, Sukkothai -> Chiang Mai

Mit dem Klapperbus geht es 6 unbequeme Stunden nach Chiang Mai, wo uns ein Red Car (Kleinbus-ähnlich) ins Stadtzentrum bringt. Im B.M.P. Residence Hostel bekommen wir ein Briefing für die anstehende Djungeltour.
Wegen dem Flower-Festival ist die Stadt bunt geschmückt und ein riesiger Markt wird geboten. Wir probieren uns durch sämtliche Buden, kämpfen uns durch die Menschenmassen und beobachten das bunte Treiben von oben, während wir auf alten Stadtmauerresten sitzen.

Tag 3, Sukkothai

Am nächsten Mittag dürfen wir dann in ein entzückendes Bambus-Bungalow umziehen. Das Ausschlafen wird von einem Pancake-Frühstück gekrönt. So gestärkt karren wir mit einem offenen Klapperbus nach Alt-Sukkothai, mieten uns dort Radls und schauen die alten Tempelanlagen an: beeindruckendes Gemäuer! Wunderschön, ein bisschen spirituell und von Menschen wie Hunden gleichermaßen besucht. Den Ausflug auf jeden Fall wert!

Direkt neben unserem Guesthouse liegt eine Schule mit einem krassen Tempel im Schulhof. Außerdem haben wir eine Thaimassage ausprobiert. Für 4€ kann man sich eine Stunde lang durchkneten/treten/ziehen lassen. Das Setting ist allerdings weniger entspannend, denn neben der Thai-Telenovela (etwas affig) gibt es noch einen Igel (etwas wahllos) und schnatternde Thais. Das nächste Mal dann eben! 😉

Tag 2, Bangkok -> Sukkothai

Es geht früh weiter mit einer Bustour zu den Floating Markets . Die sind super schön und echt ungewöhnlich für uns.
Den anschließenden Besuch im Elefanten-Camp hätten wir uns lieber gespart. Hier werden nur sämtliche Tiere ausgebeutet, um den in Busladungen eintreffenden Touris das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Einen Stop bei einer Carvery gibt es auch noch. Die Holzschnitzkunst der Thais ist der Wahnsinn! So viele tolle Möbel (:

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Wir fahren noch ein Stück Boot in Bangkok, dann heißt es schon wieder Ade!
Wir nehmen den luxuriösen Nachtbus nach Sukkothai, der uns mit widerlichem Essen versorgt aber komfortabel in mitten der Nacht ankommt.
Trotz drei Uhr morgens werden wir von Tuktuk-Fahrern bedrängt, die uns -ihr Monopol witternd- für horrende (im asiatischen Sinne!) Preide nach dort bringen, wo wir erst ab dem nächsten Tag gebucht haben: J&J’s Guesthouse.
Blöd, dass hier keiner mehr wach ist. Wir stehen pöbelnd im Hif bis die verschlafene Besitzerin rauskommt. Dankbarkeit ist angebracht! Also sparen wir uns die Hostelnacht doch nicht, sondern fliehen vor den wilden Hunden vorerst in eine Notunterkunft, in der wir bis mittags schlafen.