Abgesehen von einem Gewitter heute nacht schlafen wir herrlich.
Nach dem Frühstück wagen wir ‚die Suche nach Long Beach‘. Und es soll auch bei einer reinen Suche bleiben…
Zuerst müssen wir einen Hang hochklettern und schon begehen wir einen marginalen Fehler: wir folgen anderen Leuten.
Dann folgt die Odysee im Djungel schlechthin.
So viele Abzweigungen, keine Schilder.
Wir wollen schon wieder zurück und neu anfangen bzw. jemanden fragen, sind fast am Anfang und treffen wieder Leute, die uns sagen es ginge dort lang (marginaler Fehler Nummer 2). Wir starten zu viert, werden schnell 7, dann 9, dann 11, dann 12. Wir treffen viele Verirrte und verlieren wieder welche. Wir probieren ALLE Pfade, die es gibt. Keiner ist der Richtige.
Nach 3 Stunden geben wir auf. Wir brauchen nochmal fast 2 bis wir wieder aus dem Djungel kommen.
Wenigstens müssen wir dort nicht übernachten…
Auf dem Weg den Hang runter treffen wir jemanden, der uns aufklärt, dass wir gleich am Anfang falsch gegangen sind! Fazit: manchmal sollte man seinen Instinkten vertrauen.
Völlig durchgeschwitzt, verkratzt und fertig versuchen wir uns einen Bus nach Thailand zu organisieren. Auch das dauert. Am Ende schaffen wir es nicht mehr an den Strand um die Ecke, bevor die Sonne weg ist.
Das Abendessen wird wieder bei Sigi bestellt, der nach ein wenig Wartezeit wieder zum Niederknien leckeres Essen zaubert.
Tag 56, Koh Rong
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