Heute verspricht ein richtig schöner Tag zu werden. Bis ich beschließe Geld abzuhebe und feststelle, dass meine Kreditkarte weg ist.
SPITZE!
Was nun? So eine Schidde!
Das Frühstück spare ich mir, hab sowieso kein Geld mehr. Dann suche ich verzweifelt einen Callshop. Beim ersten weiß der Besitzer nicht wie internationale Anrufe funktionieren, beim zweiten sind deutsche Nummern zu lang.
Doch er hat Mitleid mit mir und gibt mir sein Mobiltelefon.
Zuerst mal die Karte sperren lassen, eine neue nach Ho Chi Minh zu Papas Jugendfreund Jürgen beantragen und dann in mitten der Nacht Mama aus dem Bett klingeln. Beautiful mess!
Aber meine Mama wäre nicht meine Mama, wenn sie mich nich aus jedem Mist, den ich verzapfe, raushauen würde.
Dann beginnt der Strandtag doch noch.
Wir radeln los, durch grüne Reisfelder bis ans Meer.
Nachdem wir ca. eine Million nervige Parking-Frauen und welche, die uns Liegen oder Getränke verscherbeln wollen abgewimmelt haben legen wir uns in den weichen Sand. Ab und zu geht es ins MEER, am Nachmittag haben wir beide einen Sonnenbrand.
Diesmal radeln wir in die Innenstadt, die wieder herrlich beleuchtet ist und bei Dunkelheit vor Leuten explodiert.
Wir essen bei einer Straßenfrau zu abend und laufen dann noch über die Märkte.
Ein nervenaufreibender Tag!
Tag 28, Hoi An
Antworten



