Archiv für den Tag: 3. März 2015
Tag 29, Hoi An, My Son
Nach dem Frühstück geht es mit dem geliehenen Roller zur Tempelanlage My Son. Mangels Ausschilderung diese Unesco Weltkulturerbes kommen wir mal wieder viel in Kontakt mit den Locals, weil wir ständig nach dem Weg fragen müssen.
Dann irgendwann haben wir es geschafft! Rechtzeitig mit uns treffen auch ganze Reisebusse mit Franzosen ein. Während diese sich aber zur traditionellen Tanz- und Gesangsaufführung setzen machen wir uns schon auf Erkundungstour.
Es ist brütend heiß und das Gelände garnicht so groß, wie wir dachten.
Realtiv schnell sind wir durch mit den Ruien, deren Zerstörung auch dem Krieg zwischen USA und Vietnam zuzuschreiben ist.
Auf dem Rückweg, ca. 3 km vor Hoi An ereilt uns ein neues Schicksal: Der Roller ist kaputt. Wir nehmen alles mit!
Innerhalb von Minuten sind aber sowohl hilfsbereite Touris, wie auch Vietnamesen da. Man ruft den Besitzer der Rollerverleihs an, lädt uns in ein Café ein und bittet uns kurz zu warten.
Nach 10 Minuten unter freundlichen Locals ist auch schon Rettung in Sicht!
Wir bekommen direkt einen neuen und viel besseren (und bequemeren!) Roller und das Wrack des vorherigen wird auf vietnamesische Art und Weise abeschleppt: Einer sitzt darauf, der andere schiebt auf einem zweiten Roller sitzend mit dem Fuß an.
Nach dem Schock gönnen wir uns erstmal einen Bunh (sowas wie ein belegtes Baguette, was hier ca. alle 5 Meter angeboten wird) beim Crazy Bunman.
Der Nachmittag wird mit Tauchschulen/Hostelorganisation für Nha Tranh verbracht. Und das im kühlen, nicht sonnigen Hotelzimmer (peace out, traveller life!)
Für den Abend wagen wir uns wieder in die diesmal etwas leere Innenstadt. Es gibt die lokale Spezialität „Chicken Rice“ (für mich ohne Chicken). Mit Desserts von Marktständen wird dieses eher bescheidene Mahl aufgewertet.


