Tag 37, Saigon & Hoc Mon

Wir werden am morgen mit einem schier unendlich scheinenden Strom an Frühstück versorgt. So ist Hoa, der Teller wird immer nachgefüllt!
Dann geht es mit dem Motorroller Richtung Saigon. Wir versuchen es mit Google-Maps-Screenshots und durchfragen, denn natürlich verirren wir uns wieder 😉
Irgendwann kommen wir im Stadtzentrum dieser riesigen, überwältigenden Stadt an. Wir laufen ewig durch die Gegend, verlieren uns in den Straßen, besuchen den Wiedervereinigungspalast und dürfen zumindest ins Foyer der Oper. Auf der Suche nach dem chinesischen Markt-Viertel laufen wir anscheinend völligst falsch. Eine alte Vietnamesin setzt uns in einen Bus zurück zu einem Markt, der fast so heißt wie der, den wir suchen. Naja, kann mal passieren wenn hier immer alles aus zwei Silben besteht und fast gleich heißt.
Am späten Nachmittag machen wir noch ein Picknick im schattigen Park und schauen alten Vietnamesen beim ‚Sport‘ zu.
Auf dem Rückweg kommen wir voll in die Rushhour. Mehr Roller/ Autos/ Taxis passen einfach nicht auf die Straßen. Die Gehsteige werden mitbenutzt, alles läuft vollkommen ohne Regeln.
Also nutzen auch wir das aus und fahren an der Seite gegen die Einbahnstraßen. Irgendwann kommen wir ungefähr dort an, wo wir hinwollen und ganz irgendwann sogar wieder bei Jürgen und Hoa.
Das Abendessen wartet schon auf uns.
Wieder steht der ganze Tisch voll mit vietnamesischen Speisen, alles von Hoa gekocht.
Sie macht sogar nochmal was nach, schneidet Obst auf und versorgt vor allem Basti mit Bier. Ihr Bruder ist zu Besuch und die drei Bierfreunde lassen sich sogar nochmal Bier ins Haus liefern. Die Gitarre wird ausgepackt, der Bruder „Namkunfu“ versucht Basti Vietnamesisch beizubringen, die Nichte kommt noch zu Besuch und am Ende des Abends steht der Tisch voll mit Bierdosen.
Außerdem müssen wir vietnamesische Spezialitäten wie schwarze Eier, Salzeier und unreife Mango probieren.
Wir fallen völligst erschlagen ins Bett.

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