Tag 47, Killing Fields, ->Siem Reap

Nach gemeinsamen Frühstück (herzhaft, wie die Locals) steigen wir in ein Tuktuk, dass uns über holprigen Abkürzungen zu den Killing Fields bringt.
Mein Wissen um Kambodschas Geschichte soll heute deutlich erweitert werden, denn hier lernen wir alles über die Khmer Rouges und das Terror-Regime unter Pol Pot.
Zufällig treffe ich eine ehemalige Mitschülerin -wie klein doch die Welt ist!
Mit Audioguides (so touri) ausgestattet besichtigen wir das ehemalige Hinrichtungslager. Super krass, was hier mal abgegangen ist und wie grausam alles war! Dafür sieht es hier heute viel zu freundlich aus und nur gelegentlich tritt man fast auf alte Knochen.
Schwer beeindruckt entscheiden wir uns noch zum einstigen Gefängnis S-21 zu fahren, wo die Menschen vor ihrer Endstation Killing Fields gefoltert und zu Geständnissen gezwungen wurden. In dieser ehemaligen Schule lernen wir noch ein bisschen mehr der dunklen kambodschanischen Geschichte kennen. Sogar schwedische Journalisten wurden bei einem Besuch während der Zeit von Pol Pot so getäuscht, dass sie in Europa schrieben, es sei alles okay hier.
Nachdem wir die Zellen und Folterkammer, sowie die Fotoausstellung gesehen haben, treffen wir nochmal zufällig zwei Kommilitonen (ja, die Welt ist tatsächlich klein).
Nach so viel Input für den Kopf fahren wir für Input für den Magen zum Central Market.
Ich stöbere und sehe mir von der Dachterrasse einer Shopping Mall die Stadt von oben an.
Heute abend geht unser Nachtbus nach Siem Reap, in den wir nach einem gemeinsamen Abendessen einsteigen werden.

image

image

image

image

image

image

image

image