Nach einer endlos langen Suche nach Frühstück wird mir dann letztendlich die teuerste Portion purer Reis jemals vorgesetzt. Laune unten.
Auch der Umtausch der vietnamesischen Dong in Dollar ist komplizierter als gedacht. Man kann in einer Bank zwar Dollar in Dong tauschen, nicht jedoch andersherum. Wieso zur Hölle? Wir werden auf Schmuckläden verwiesen, die den Job übernehmen. Nun ja.
Dann leihen wir uns jedoch Fahrräder aus und der Tag nimmt eine erfreuliche Wendung. Wir radeln an den Sam Berg, einer Pilgerstätte, die gänzlich vom Tourismus verschont ist.
Hier schauen wir zunächst einen Tempel an, der zur Hälfte aus dunklen Gängen durch Felsen und Höhlen mit Statuen besteht. Super!
Dann erklimmen wir durch Friedhöfe, Wohnhäuser, Cafés mit Hängematten und kleine Altare hindurch den Berg. Es ist unfassbar heiß und es gibt so viele Stufen!
Aber: es lohnt sich! Der Ausblick ist wunderschön, man kann bis nach Kambodscha rüber gucken. Und auf dem Berg ist es irgendwie friedlich.
Dann geht es alles Treppen wieder runter und mit dem Rad zurück nach Chau Doc.
Nach Mittagspause und -schlaf suchen wir abends wieder Dinner. Da wir früh dran sind ist das viel einfacher. Scheinbar essen die Vietnamesen gerne früh zu abend…
Morgen geht es um 6.30 Richtung Kambodscha, wo wir eine Reunion mit vielen Leuten von der Uni feiern!
Tag 41, Chau Doc (Sam Berg)
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