Tag 10, Pai -> Chand Khong

Auf nach Laos! So denken wir zumindest…
Zuerst geht es über alle hunderttausend Kurven zurück nach Chiang Mai mit dem selben Berseker-Fahrer. Armer Basti!
Dort steigen wir um nach Chiang Rai, wobei wir erfahren, dass unser Hostelbooking unnötig war, weil es noch weitere zwei Tage dauern wird, bis wir in Laos ankommen.
Die Nacht verbringen wir im abgeranztesten Loch jemals, einem asiatischem Motel. Der Rezeptionist ist entwedet betrunken oder wahnsinnig retardiert…

Tag 9, Pai

Wir fahren mit dem Motorbike soweit wir können und hiken anschließend über Stock und Stein ca. 2,5 h bis an einen Wasserfall. Ein Glück sind wir früh raus denn so entgehen wir den anderen Touris. Vorbei an kegelförmigen Spinnennestern geht es wieder 2,5h zurück. Unzählige Male müssen wir über den Fluss und es gibt keine Brücken, höchstens mal ein paar Steine…
Erschöpft vom Hike pausieren wir wieder im Hippie-Café, diesmal über den Dächern von Pai (:
Wir fahren noch ein wenig Roller und entdecken den ‚Pai Canyon‘.
Hier klettern wir in Flipflops über gelbes Pulver, Gestein und Schluchten und genießen den Wahnsinnsblick. So schön ist amazing Thailand!
Auf dem Parkplatz treffen wir ein Schweizer Paar, die nach dem Ruhestand alles verkauft haben uns vier Jahre die Panamerika gefahren sind. Jetzt sind sie schon 1 Jahr auf der Seidenstrasse unterwegs und nehmen noch Südostasien und Indien mit. Wirklich inspirierende Menschen. Der Plan steht 😉
Wir gönnen uns Burger und Nachtisch auf den abendlichen Märkten.
Nachts geht es Basti richtig schlecht. Kleine Pilzvergiftung gefällig? Er gibt alles von sich, was er so hat…

Tag 8, Chiang Mai -> Pai

Mit dem Minibus geht es weiter: über 170 Kurven bis nach Pai!
Eine Japanerin kotzt, der Fahrer fährt wie der Teufel! Ein Wunder, dass wir lebend in der hippiesken Stadt ankommen!
Wir mieten für 2,5 € ein Motorbike und fahren auf den Berg zum Whitebuddha, den wir per Treppe erklimmen. In einem süßen (wenn auch verballerten) Café machen wir Siesta.
Wir cruizen ein wenig durch die Gegend, sparen uns die Hotsprings (weil sie wie ALLES Eintritt kosten) und gönnen uns den Sonnenuntergang vom Tempel aus.
Auf den abendlichen Märkten treffen wir zufällig Virgine wieder und bummeln gemeinsam ein wenig.

Tag 7, Djungel -> Chiang Mai

Schon eine Woche vorbei, Wahnsinn! Wie schnell die Zeit vergeht!
Wir hiken nur kurz, werden dann von einem Transporter aufgelesen, der uns auf der Ladefläche stehend (Adventure!) zum Elefanten-Camp bringt. Das allerdings ist traurig: Die armen Elefanten! Kein Essen, Ketten, ein Thai auf dem Kopf und zwei Touris auf dem Rücken werden sie eine Strecke in Dauerschleife langejagt. Nicht gut!
Der Tag bessert sich merklich als es zum „Rafting“ geht: Auf Bambus-Flößen geht es einen idyllischen Fluss entlang, der Popo wird garantiert nass. Das Highlight: Bei einem Tierpark vorbeikommend baden Mama-Elefant und ihr Kind im Wasser. „Klein“ Heffalump möchte so gern mit uns kommen, stürzt sich auf unser Floß und sitzt schon fast auf meinem Schoß. Und ein Babyelefant ist -nun ja- immer noch ein Elefant!
Zum Glück passiert nichts, sodass wir noch sehen, wie sich ein paar Thais vom Felsen in den Fluss stürzen.
Es heißt Abschied nehmen von unseren Polizisten, mit Marco und Virgine gehen wir noch etwas Essen und auf den hammer Nachtmarkt, wo ich wieder alles kaufen könnte und für jeden ein Roti (Art Pfannkuchen) rausspringt.
Hier gibt es auch eine Ladyboy-Show und die Darsteller faszinieren.
Wir treffen noch Bekannte von Marco in der Bar ‚Zoes in Yellow‘ und tanzen ein wenig, aber die Party hier ist eine Mischung zwischen betrunkenen Backpackern ind Ladyboys.
Außerdem geht es morgen früh weiter 😉
Ein Redcar haut uns übers Ohr, wir verlaufen uns noch kurz und werden von Hunden angebellt, aber dann kommen wir im wohlverdienten Bett an.

Tag 6, Djungeltour (Dointhernon National Park)

Wir begrüßen die Morgensonne auf einem Felsen sitzend und mit einer Tasse Instantcoffee in der Hand und schauen zu, wie sich das kleinste Ferkel verirrt und dann doch noch sein Rudel findet.
Nach einem ausgiebigen Frühstück steht wieder ein Hike an, allen voran „small but spicy“ Guide Simon in Flipflops, der uns ab und zu auf riesige Spinnen oder einheimische Früchte wie Tamarind hinweist. Wir machen Lunchbreak mit Nudelsuppe à la Djungelking in einem Hüttchen mit Blick über Bananenplantagen.
Nach einem zweiten Hike kommen wir an einem Wasserfall und dem anliegenden Nachtquatier an. Das Duschen und rumspringen hier macht großen Spaß (:
Das Abendessen ist wieder wahnsinnig gut und am Lagerfeuer wird viel gelacht und gegenseitig Sprache ausgetauscht. Neu im Wortschatz: Pompino!
Die Nacht schlägt wieder kalt und grausam zu Buche.
Der Klogang zum „Loch im Boden“ mit manueller Spülung wird zur Mutprobe. Was, wenn sich hier ein noch eben vom Thaimann überm Feuer gegrillter Blutegel auf Rache gesinnt?