In Valladolid haben wir uns zuallererst ein wenig Frühstück erjagt, um uns für die Free Walking Tour im Anschluss zu stärken. Doof nur, das sie gar nicht statt fand und daher haben wir das Kolonialstädtchen auf eigene Faust erkundet. Mit vielen Gärten im Hinterhof und ein paar Museen sowie süßen Cafés lässt es sich ganz gut aushalten. Am Nachmittag haben wir uns in der stadteigenen Zenote (=Sinkhole) abgekühlt und sind ein wenig im dunkelblauen Wasser geschwommen. Am Abend haben wir uns sogar noch einmal für die Lightshow an der San Bernardino Kirche, die von der Geschichte der Stadt erzählt, aufgerafft und es hat sich gelohnt 😉
Am nächsten Morgen ging es wieder super früh raus und mit dem ersten Collectivo Richtung Chichén Itzá, eines der Weltwunder. Man sollte generell sehr früh dorthin, um sowohl der Hitze als auch den nervigen Verkäufern zu entgehen (und wenn es geht nicht sonntags, das Mexikaner dann freien Eintritt haben). Nach einem Morgen voller Staub und Steinen mussten wir uns zunächst mit Kaffee und Schokokuchen belohnen. Anschließend haben wir uns Fahrräder geliehen und versucht, die Zenoten in der Nähe zu finden. Auf dem Weg haben wir uns leider dermaßen verfahren, dass wir auf einer waschechten und widerlichen Müllhalde gelandet sind. Also haben wir spontan den Plan über den (Müll)Haufen geworfen und eine andere Zenote ausgecheckt, die sich als richtiger Fund entpuppte (mit einem Seil konnte man ins Wasser schwingen – FUN).
Am Abend haben wir Mal wieder versucht, eine Free Walking Tour zu machen und wurden leider wieder enttäuscht. Da aber Sonntags immer recht viel los ist, wurde uns stattdessen eine ‚Mayan Warrior Show‘ geboten. Endlich konnten wir Mal wieder ins Bett gehen!
Das letzte Kapitel ‚Isla Holbox‘ bricht nun an…
Valladolid
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