Death Road

Am Morgen mussten Hanna und ich leider Sanna Richtung Cusco ziehen lassen. Mehr als traurig!
Etwas kuriert habe ich mich auf mit dem Mountainbike auf die ‚Death Road‘ begeben. Voll ausgestattet mit Helm etc. habe ich mich die Todesstrasse herunter gestürzt. Der anfängliche Regen hat sich später sogar noch in Sonne verwandelt und die Wolken haben den Blick auf djungelartige Landschaft mit schimmernden Schmetterlingen und Wasserfällen freigegeben. Es war auch ehrlich nicht tödlich gefährlich, aber hinlegen könnte man sich schon gut. Verdreckt und adrenalingeladen gab es dann noch Lunch und wir sind drei Stunden bergauf nach La Paz zurück gekehrt. Ein Mal ganz unbolivianisches Erlebnis!

La Paz, dritter Teil

Nachdem wir den Nachtbus überlebt haben, haben wir ins Hostel eingecheckt, Pancakes genossen (nur noch drei Mal, dann kann ich sie nie wieder sehen!) und wieder mal eine Runde organisiert. Wir sind durch die Stadt gewandert, haben Huayna Potosi abgeklärt (Hanna wagt diesen Trip mit mir, Hurraaa!!), ich habe mir einen Platz für die Death Road gesichert, wir waren arabisch Essen, haben den besten Kaffee der Stadt genossen und dann relativ spontan beschlossen, uns die Fighting Cholitas anzusehen…
Das ist eine Wrestling-Show mit traditionell gekleideten Damen. Neben diesen Ladies treten auch normale Wrestler auf. Ich würde mal sagen, man verpasst nichts, wenn man diese Show nie gesehen hat aber es war trotzdem witzig. Ein unterhaltsamster Abend, der auch mit viel Fremdschämen verbunden war.
Leider macht mein Magen-Darm-Trakt mal wieder witzige Sachen, sodass ich eher früh im Bett lande und zur Vorsicht mal das Antiparasitenmittel einnehme…