Macchu Pichu

Heute ging es um 3.30 raus aus den Federn. Um 4.15 sind wir mit Stirnlampen zur Brücke Richtung Macchu Pichu gelaufen und dort ging es dann ab 5.00 für 40 Minuten über Stufen durch den Djungel nach oben. Das war schon mal ein verdammt anstrengender Start in den Tag! Die umliegenden Berge, die alleine schon schön genug sind schienen dabei so nebelumwabert wie sie waren etwas mystisch. Nach kurzem Warten wurden dann die Tore der einstigen Inka-Stadt geöffnet. Als allererstes galt es ein paar Bilder ohne andere Touristen zu ergattern.
Wir haben eine Info-Tour bekommen über diesen noch immer nicht hundert Prozent geklärten Ort. Und eins lässt sich auf jeden Fall festhalten: Es ist wunderschön dort. Wirklich.
Wir haben uns richtig gefreut das es ausgerechnet heute nicht regnet und ich habe gefühlt eine Millionen Bilder gemacht, während ich zum Sonnentor gewandert bin und durch die alten Gemäuer gestreift bin. Um 10.00 durfte ich dann noch mein Extraticket zum Waynapichu einlösen. Ich bin alle Stufen hochgeschnauft um die Sicht auf Macchu Pichu von dem Berg zu genießen, der sonst nur im Hintergrund zu sehen ist (:
Danach war ich dann allerdings so dermaßen fertig, dass ich mehr oder weniger direkt wieder den Abstieg Richtung Aquas Calientes angetreten bin.
Am Nachmittag haben wir uns mit Pizza und Schokokuchen des Todes belohnt, bis wir in den Zug nach Ollayatambo gestiegen sind. Der war zwar teuer aber für peruanische Verhältnisse auch echt schnieke.
Mit viel Warterei und allem Drum und Dran habe ich es gegen Mitternacht ins Bett geschafft.
Meine Zimmergenossin hat leider heute morgen ca. eine Stunde gesnoozt. Den letzten Tag in Cusco habe ich mit meinen Hiker-Leuten bei Green Point und mit shoppen verbracht. Letzte Vorbereitungen, dann geht es in den Nachtbus nach Arequipa…