Als aller erstes haben wir uns auf Empfehlung bei einem kleinen, amerikanischen Café/Restaurant einen Penutbutter-Brownie gegönnt und den Nachmittagsregen mit Spielen verbracht. Unser Abendessen war leider eher ein Fiasko: indisches Restaurant ohne indisches Essen, Bestellung teilweise vergessen, falsches Essen,…
Den Abend habe ich dann alleine in meinem Hostel verbracht. Von Live-Musil beschallt habe ich meine Flüge nach San Andrés, eine Karibikinsel neben Niqueragua, gebucht. Viel zu spät bin ich dann in mein super bequemes Bett in meinem merkwürdig verlassen Dorm gekrochen.
Valle de Cocoa
Um 7.30 sind wir am Marktplatz in einer der super coolen und ausgebauten Jeeps gestiegen und zum Valle de Cocoa gefahren.
Mit etwas Verwirrung über den richtigen Weg sind wir dann Richtung Casa del Kolibri aufgebrochen. Der Hike ging zuerst immer entlang eines super super matschigen Weges (ernsthaft, es war wie in einem Computerspiel, von Stein zu Stein springen, am Stacheldraht festhalten etc.).
Später sind wir dann durch den Cloudforest gestolpert, über Hängebrücken geschaukelt und schlammige Wege emporgeklettert. Am Kolibrihaus angekommen, haben wir die kleinen Vögel beobachtet und eine heiße Schokolade mit Käse (ja, so trinkt man das hier) getrunken. Nach einer kurzen extremen Schlammschlacht sind wir dann noch weiter in die Höhe geklettert, um die Aussicht vom Mirador zu genießen.
Den restlichen Weg haben wir dann doch tatsächlich noch gesehen, weshalb die meisten (nationalen) Touristen hierher kommen: die Wachspalmen, die bis zu 60m aus dem Gras kerzengerade in die Höhe ragen.
Den Nachmittag haben wir dann Mal wieder bei Brunch verbracht, mit gutem Kaffee und abendlichem Schlemmerfest.
Ich habe außerdem feststellen müssen, das ich keine drei-Tages-Tour in den Parque de los Nevados machen kann, weil außer mir keiner mitmag.
Also werde ich als nächstes nach Manizales fahren, in der Hoffnung, zumindest von dort eine Tagestour mit anderen Leuten machen zu können.