Boquete

Von Santa Catalina aus hat sich eine richtig kleine deutsche Reisegruppe formiert, die gemeinsam den Weg von dort nach Soná nach Santiago nach David nach Boquete antrat. Letztendlich saßen wir also von 6 Uhr morgens bis zum Nachmittag in verschiedensten Bussen, Mal voll Mal leer, Mal groß Mal klein, Mal mit und Mal ohne Klimaanlage.
An den Umsteigeorten wird man natürlich beladen wir man ist und in einer fremden Sprache schnatternd gut beäugt, aber die Einheimischen sind alle super freundlich und hilfsbereit.
Den verregneten Nachmittag (wie sollte es auch anders sein) haben wir im Hostel mit ein wenig Planung und Rumgelümmel verbracht.
Heute früh gab es erstmal wieder gratis Pancake Frühstück und zusammen mit Tyra und Vanessa (Berlin) sowie Sheilany (Französisch-Canada) sind wir mit dem Collectivo zu den ‚Tres Cascadas‘ gefahren.
Dort angekommen ging es über Stock und Stein und durch jede Menge Matsch im Regenwald zu zwei verschiedenen Wasserfällen. Den dritten Wasserfall haben wir irgendwie nicht mehr gefunden und dann hat es langsam wieder angefangen zu regnen. Den Sturzbächen aus dem Himmel entfliehend sind wir ins Collectivo gerannt, was uns zurück nach Boquete gebracht hat.
Dort angekommen haben wir uns noch auf eine Shopping-Tour durch die kleine Stadt begeben, bei der ich ein Mola erbeutet habe, was ich zu einem Kissenbezug vernähen möchte.
Molas sind die traditionellen Stoffe der Ureinwohner, die aus mehreren Schichten bestehen, meist Tiermotive darstellen und teilweise eine Woche in der Herstellung benötigen.
Der Nachmittag war aufgrund der heftigen Regenfällen wieder einer der entspannteren Sorte.
Morgen werden wir mit Tyra und Vanessa weiter Richtung Bocas del Toro an die Karibikküste fliehen.