Von Guayaquil ging es noch immer etwas frustriert weiter ans Meer. Für die erste Nacht haben Cyril und ich sich in Kamala eingemietet, direkt am Meer. Wir sind am Strand entlang nach Montañita gelaufen, haben dort für den nächsten Tag einen Tauchausflug organisiert und zu Abend gegessen. Der Rückweg wurde durch wilde Kletteraction über zerfallene Häuser aufgepeppt, weil das Meer an manchen Stellen den Strand verschluckt hatte. Außerdem leuchtete der noch halb nasse Sand unter unseren Füßen.
Der Tauchausflug war etwas gewöhnungsbedürftig. Wir sind mit einem winzigen Boot aufs Meer gefahren und in der Nähe der ‚kahlen Insel‘ getaucht. Die Flora und Fauna unter Wasser war nicht umwerfend aber doch ganz interessant: Kugelfische und herrliche Stille, alles in Zeitlupe.
Vor unserem zweiten Tauchgang haben wir sogar Wale gesehen! Die sind immer wieder aus dem Wasser gesprungen und hatten scheinbar eine Menge Spaß, und wir waren ganz nah mit dabei! Unter Wasser konnten wir dann ihren Liedern lauschen und eine Jesus-Statue bewundern.
Der eigentlich als Tagesausflug angedachte Trip war schon um 13.00 vorbei, sodass wir den Rest des Tages umhergestreift sind. Abends kamen dann auch endlich Eric und Ben dazu! Nach dem Abendessen haben wir uns dann durch die Calle de los Cockteles getrunken und waren bis in die frühen Morgenstunden in Montañita unterwegs, tanzen im Sand und nächtliche Spaziergänge (dabei haben wir eine tote Galapagos-Schildkröte gefunden!) inklusive.
Der nächste Tag war dann eher langsam: Strand und Meer. Der Abend war dann eine ganz klassische Samstagnacht in der Partyhochburg…
Archiv für den Tag: 23. Oktober 2016
Guayaquil
Nachdem Supergau von gestern habe ich mich per Bus bis nach Guayaquil durchgeschlagen. Hier habe ich Cyril wieder getroffen und mit ihm am Nachmittag die eher unspektakuläre Stadt erkundet: eine Vorzeige-Uferpromenade bei ansonsten eher schäbiger Stadt, Touri-Attraktionen für Einheimische und 444 Stufen auf einen mit bunten Häusern bebauten Hügel auf dessen Kuppe ein Leuchtturm trohnt. Die Sicht über die Stadt war bei untergehenden Sonne eindeutig schöner als die Stadt selbst…
Noch immer bin ich mächtig traurig darüber, dass ich nicht ‚das Dach der Erde‘ besteigen konnte.
Abends haben die Hostelgäste den Geburtstag der Besitzerin mit traditionellem Essen und dem Besuch einer eher untypischen rockigen Bar gefeiert.
Jetzt befinden wir uns auf dem Weg an die Küste, in der Hoffnung, das das Meer seine übliche Wirkung hat (: