Sonntags war mein erster freier Tag.
Ich hab ihn mal mit Ausschlafen eingeläutet (:
Anschließend bin ich mit „meinem“ Auto losgezogen, um ein letztes mal meine lieben Freunde Lara und Mira zu treffen.
Wir sind in ein ziemlich cooles „Restaurant“ gegangen, das vegetarisch und organic aufgebaut war.
Man durfte sich nehmen soviel und was man wollte und konnte alle Kaffeevariationen bestellen.
Bezahlt hat man am Ende einfach, in dem man in eine aufgestellte Box so viel reingeschmissen hat, wie es einem wert war bzw. wie viel man erübrigen kann.
Der Abschied ist mir diesmal unheimlich schwer gefallen, weil die zwei meine lezten Freunde in der Stadt waren 🙁
Monatsarchiv: Februar 2013
Museum und mein Bettchen (:
Lange nix mehr hören lassen…
Der Grund, weshalb ich nicht mehr so regelmäßig schreibe ist nicht etwa Zeitmangel, nein vielmehr ist das Leben hier im Vergleich zu der Reise-Zeit eher langweilig.
Am Samstag musste ich den ganzen Tag auf die Kinder aufpassen. Sie haben mir direkt morgens die Bettdecke weggezogen und mich somit aufgeweckt. Viel zu früh…
Nach einem kurzen Bad für die Zwei im hauseigenen Schwimmbad hatte ich mir das Melbourne Museum als Beschäftigung ausgesucht.
Die Essens-/ Trinktasche wurde beladen, das Navi eingestellt.
Leider war letzeres eher unzuverlässig, sodass wir zuerst unfreiwillig einen Besuch eines Vororts gemacht haben.
Am Museum angekommen, ging es direkt in diese riesige Gebäude.
Im Allgemeinen ist es anstrengend mit Kids da rein zu gehen, selbst kann man es nicht genießen während man versucht, die Kinder im Auge zu behalten.
Sophia hat sich außerdem in den teilweise dunkleren Räumen gefürchtet und wollte garnicht erst rein.
Ansonsten war das Museum wirklich interessant, auch wenn die Kinder leider eher (anders als erwartet und gewöhnt) uninteressiert waren.
Und im Museums-Shop gab es natürlich etwas Terror…
Am Abend habe ich endlich ganz alleine mein neues Ikea-Bett aufgebaut (:
Es hat richtig Spaß gemacht und die überschüssigen Schrauben am Ende konnte ich auch noch unterbringen, sodass ich in der Nacht auf den Sonntag in einem stabilen Bett und eigenem Zimmer (die Kinder schlafen jetzt in einem Zimmer) einigermaßen viel Schlaf gefunden habe.
Nanny.
Ich kümmere mich jetzt ganz alleine um Sophia und Marco, die auch gerne mal rumquängeln, aber eigentlich in Ordnung sind.
Trotzdem muss ich ganz ehrlich sagen: Hausfrau sein ist absolut nicht mein Ding! Ich bin fast den ganzen Tag im Apartment, ob mit oder ohne Kinder.
Ich bekomme alles, was ich brauche und putze fast jeden Tag 2 Stunden, weil meine Gastmama (ähnlich wie die daheim) es gerne sauber mag.
Ansonsen langweile ich mich ziemlich. Mit der Langeweile kommt auch die Einsamkeit. Und ein bisschen Heimweh.
Jemand Lust, nach Melbourne zu kommen? (:
Ich habe mir aber vorgenommen, etwas mehr auf eigene Faust zu unternehmen und mir vielleicht einen zweiten Job zu suchen, um mal rauszukommen.
Das ewige Rungehänge tut mir nicht gut.
Mein Gastvater arbeitet eigentlich den ganzen Tag, meine Gastmama arbeitet auch oder geht shoppen oder erholt sich durch Wellnesskram. Oder sie geht mit Freundinnen Champagner trinken.
Sie ist wirklich süß und lieb, vielleicht etwas zu überdreht.
Im Allgemeinen ist es hier schon richtig cool und luxuriös hier, aber man merkt den sozialen Unterschied und die verschiedenen Lebensansichten schon ein wenig und ich habe immer etwas Angst, was falsches zu machen oder zu sagen…
Wenn ich Freunde in der Stadt hätte, wäre ich bestimmt ein bisschen besser drauf. Einfach auch, weil ich es nicht abhaben kann, so viel Zeit Zuhause zu verbringen….
Heute habe ich mich mit Mira und Lara getroffen und wir waren auf den Queen Vitctoria Markets.
Leider sind die beiden nicht immer da….





