Der Opa ist doch tatsächlich Samstag morgen erschienen und hat angekündigt, die Kinder für das Wochenende zu übernehmen! Das bedeutet für mich sowas wie absolute Ferien! Das habe ich gleich mal ausgenutzt und mich am Samstag mit Lydia getroffen. Lydia arbeitet als Au Pair in der Nähe von Melbourne und ein gemeinsamer Freund hat die Verbindung geschaffen (Danke, Dennis!). Wir sind zum Eureka-Tower gegangen und mit dem Aufzug hochgefahren. Wir haben einen stolzen Preis bezahlt. Der Aufzug war wahnsinnig schnell und hat uns in 10 Sekunden zu Level 88 katapultiert. Oben konnte man über ganz Melbourne schauen und ich konnte sogar mein Apartment sehen 😉 Die extra Aussicht von „The Edge“ (eine Glasbox mit Aussicht in alle Richtungen, auch nach unten) haben wir nicht gemacht, weil man nochmal extra bezahlen hätte müssen. Aber die höchste Aussichtsplatform auf der südlichen Hemisphäre hat gereicht… Anschließend sind wir ein wenig durch die Innenstadt getingelt und waren noch in der National Arts Galerie. Weil Lydia an Kunst nicht ganz so interessiert ist, werde ich da wohl nochmal alleine hin und mir alles genauer anschauen. Nach einem gemeinsamen Café-Besuch bin ich nach Hause. Abends war ich mit einer Gruppe Couchsurfern unterwegs, ein paar davon kannte ich schon. Wir haben sowas wie einen „Pub crawl“ gemacht, das heißt, wir sind von Bar zu Bar, haben uns unterhalten und getanzt. Die Preise in den Bars sind wirklich horrent! Ziemlich spät bin ich dann auch nach Hause. Heute morgen konnte ich bedingt ausschlafen. Die Kinder waren sehr laut und der Opa und die Tante sind spontan hier eingezogen. Das Haus sieht aus wie bei Hempels unterm Sofa und ist dreckig, sogar zwei Hunde sind mitgekommen. Ich weiß schon, was ich morgen zu tun haben werde: mindestens 3 Stunden putzen und aufräumen. Aber dafür habe ich ja das Wochenende frei (: Ich fahre gleich los nach Torquay, einem Surfstrand 1,5 Stunden entfernt. Mal sehen wie das so wird, aber der Opa hat es mir sehr empfohlen…
Monatsarchiv: Februar 2013
Spaziergang am Pier mit den Kids
Der Rest der Woche
Am Valentinstag habe ich wieder im Café gearbeitet und meine Chefin hat von ihrem Mann eine riesige Lieferung mit allem Drum und Dran bekommen (:
Irgendwie niedlich.
Ich verstehe mich auch immer noch sehr gut mit ihr und meinen Kollegen und der Job macht Spaß. Außerdem darf ich als Lunch immer etwas aus der Theke nehmen und das alleine lohnt sich. So yummi!
Ich bin außerdem aus reinem Spaß mal zu IKEA gefahren, weil ich gerne ein par Kleinigkeiten haben wollte.
Ich mag IKEA einfach und hatte einen entspannten Nachmittag, bei dem ich sogar Haken gefunden habe, die ich in Deutschland nirgends finden konnte 😉
Freitags abends war ich eigentlich auch auf den Geburtstag einer meiner Mitarbeiterinnen eingeladen, konnte aber nicht hin, weil die Eltern ja jetzt in den Urlaub gefahren sind und mich mit den Kindern daheim gelassen haben.
Die eigentliche Hilfe „Opa“ hat mich für den Abend versetzt und ich durfte mich mit super ungezogenen Kindern rumärgern.
Sie sind trotz Spaziergang am Hafen, Schatzsuche und Fangenspielen im Park als es Richtung Bett ging richtig ausgerastet…
Happy Birthday Kathryn!
Gestern war mein zweiter Probetag und ich habe eine weitere Mitarbeiterin kennengelernt, die ich jetzt schon richtig gerne mag (:
Es wird immer anspruchsvoller und es kommt immer mehr dazu, aber es macht Spaß.
Ich habe von meiner Gastfamilie eine kleine Gehaltskürzung für letzte Woche bekommen, weil ich es gewagt habe, nach Freizeit am Sonntag zu fragen.
Außerdem habe ich Anschiss vom Building-Manager erhalten, weil die Kinder bei unserem Gartenbesuch scheinbar Steine herunter geworfen haben und fast Leute erschlagen haben.
Ich habe mich unendlich geschämt und war einfach nur froh, dass unter meiner Verantwortung nichts passiert ist. Ich muss die Teufel besser im Auge behalten.
Am Nachmittag hab ich die Kinder geknechtet, den Geburtstag der Mutter am nächsten Tag zu gestalten.
Sophia hat gemalt und Marco habe ich nur schwer dazu bewegen können, kreativ zu werden.
Ich selbst habe Kathryn heute Morgen mit Happy Birthday Muffins überrascht, weil mir für jemanden, der schon alles hat, kein Geschenk eingefallen ist.
Sie hat sich aber sehr gefreut (:
Tagsüber habe ich noch einen Couchsurfer getroffen, der aus London kommt, aber seinen Job hier her verlegen möchte.
Ein ganz netter (wenn auch etwas femininer) Typ!
Wir haben uns vorgenommen, in Zukunft mal ein bisschen gemeinsam die Gegend
zu erkunden, denn er kennt sich aus und ich hab das Auto 😉
Ich werde immer dankbarer für alles, was meine Eltern für mich getan haben! Wenn ich sehe, wie vernachlässigt die Kinder hier werden, bin ich unheimlich froh, die Tochter meiner Eltern zu sein.
Ich hab dich lieb, Mami.
Ich hab dich lieb, Papi.
Erster Tag im Zweitjob
Heute versprach ein vollgepackter Tag zu werden.
Genau so, wie ich es mag 😉
Nachdem die Kindet fortgeschafft waren, blieb mir 1 Stunde für Frühstück, die Wäsche und den Einkauf.
Drei Minuten bevor ich bei dem Café sein musste, bin ich in den Aufzug gestiegen. Hat aber gereicht und ich bin pünktlich gekommen 😉
Ich wurde eingewiesen von meiner wirklich netten Chefin.
Alles Stück für Stück.
Ich durfte gleich komplett alles mitmachen, bis auf den Kaffee.
Ich habe jede Menge kassiert, Pies (das einzige typisch Australische Essen) verkauft und angepriesen, Foccacias getoastet, Brote belegt und getoastet, Frühstück-Muffins gemacht, Joghurts mir Müsli gemischt, Tee getrunken, Tische abgeräumt und abgewischt etc.
Ich hab mich gut mit den Leuten verstanden und denke, es ist ein machbarer Job. Für den Anfang ist es viel auf einmal aber schon im Laufe meiner ersten Arbeitsstunden habe ich Verbesserung gemerkt.
Ich bin schon ganz heiß darauf, die hohe Barista-Kunst des „Herzchen auf dem Milchschaum“ zu lernen (:
Der Tag war gut ausgefüllt und ich bin mit den Kids und ihren Bikes/ Dreirädern (mein Papa würde schreien: Zu klein, kaputte Bremsen, platte Reifen, Stützräder) in den „Garten“.
Das ist ein Teil einer Etage, der wie ein Garten gestaltet ist.
Wegen seiner Lage im 7. Stock windet es dort wie blöd, aber es ist ganz nett und es gibt ein (wer hätte das gedacht) BBQ, die Kinder sind ein bisschen rumgeeiert und ich hab in der Sonne gelesen.
Ein schöner Tag (:


