Seminyak ist der Teil von Bali, an dem sich die etwas reicheren Bewohner ansammeln.
Dementsprechent tolle und luxuriöse Läden gibt es hier, durch die man bummeln kann, aber weniger etwas kauft.
Wir haben noch einmal mit einem gemieteten Roller einen Ausflug nach Kuta gemacht, wo wir uns zum Abschluss noch eine Massage und Kino gegönnt haben.
Allerdings hatte unser Roller einen Platten. Wie sich später herausstellte war der Reifen bereits einmal geflickt worden und an dieser Stelle wieder kaputt gegangen.
Als Touris wurde uns zwar echt nett von Balinesen am Straßenrand geholfen, die einen „Reifen-Arzt“ (so haben die es genannt) geholt haben, der mit Motorbike und Kompressor auf dem Beiwagen ankam, aber wir mussten auch den Touri-Preis behalten, der drei mal so hoch ist wie der eigentliche Preis.
Jetzt müssen wir das Geld beim Verleiher des Mopeds einfordern, was bestimmt nicht einfach wird.
Mein letzter Tag auf Bali ist angebrochen, mein letzter Tag in Begleitung meines Alleswiedergutmacher. Ich bin wirklich aufgeregt und gespannt, habe fast sowas wie Angst…
Ich hoffe einfach auf die australische Aussage: Everything will fall into the right place.
Archiv für den Tag: 28. Januar 2013
So lassen sich die letzten Tage auf Bali überleben. . .
Couchsurfing – again
Unser gewähltes Transportmittel war dieses Mal ein Bemo (ein Minibus, der immer mit offener Tür fährt und der beliebig Leute von der Straße einsammelt).
Nachdem wir komplett nassgespritzt wurden durch die offene Tür, sind wir etwas nördlich von Seminyak angekommen und haben uns auf die Suche nach unserem Couchsurfing-Haus gemacht.
Allerdings hatten wir die Wegbeschreibung etwas missverstanden und so kam es, dass wir etwa eine Stunde mit unseren unglaublich unendlich schweren Rucksäcken abwechselnd durch Regen und durch pralle Sonne gestapft sind. Ich war schon kurz vorm Aufgeben.
Es hat uns ein Indonesier gerettet, der uns einzeln auf seinem Moped (und das ist eine Kunst mit den sperrigen Backpacks) zum richtigen Haus gebracht hat.
Wobei „Haus“ untertrieben ist. Es ist eine Villa. So wunderschön, dass sich der Weg gelohnt hat.
Unser Gastgeber heißt John und kommt aus Australien. Er arbeitet für ein Jahr auf Bali und hat sich die riesige Villa gemietet.
Wir waren etwas sprachlos und haben ersteinmal das wunderschöne Bad beansprucht.
Danach waren wir wegen des Australia Days (26. Januar) am Strand in einer Bar mit John und seinen Freunden.
Ein netter aber sehr langer Abend, der mit viel Schlaf in dem Prinzessinnen-Bett beendet wurde.





