Sydney Sightseeing

Am Sonntag haben wir uns pflichtbewusst mal wieder aus unserem Viertel herausbewegt und uns ein wenig die sehenswerten Dinge in Sydney angeschaut.

Zu erst waren wir in Chinatown. Wir haben uns interessante Lebensmittel  angesehen und probiert und die original chinesische Stimmung genossen.

In der Markthalle wäre ich gerne noch etwas länger geblieben. Dort gab es überall verrückten Kram und einen Gemüsemarkt, auf dem laufend gebrüllt wurde, um allen Beteiligten auch ja seine Preise klarzumachen. Insgesammt sehr wuselig und lustig (:

Anschließend sind wir durch zwei wunderschöne Parks der Stadt gelaufen, bis hin zum Opera House, dem vermutlich bekanntesten Wahrzeichen Sydneys. Ich hab sogar das Dach der Oper angefasst 😛

Von dort aus kann man auch spitzenmäßig auf die Harbour Bridge schauen. Am Ufer wird stets Musik gespielt und viele Leute lachen, tanzen und trinken. Eine sehr angenehme Stimmung in einer wundervollen Stadt, die mir wirklich sehr gut gefällt (:

Schade, dass die Reise bald weitergeht.

 

Purer Stress

Wie gesagt müssen wir jetzt alles, was uns an Australien bindet, verkaufen.

Während mein Surfboard sehr beliebt zu sein scheint und ich ständig Kaufanfragen bekomme, hat sich für unser Auto erst nach 2 Tagen jemand gemeldet. Ein deutsches Mädchen und ihr französischer Freund. Nachdem die Zwei uns sehr runtergehandelt haben, aber das Auto kaufen wollten (nach Durchführung eines mechanischen Tests) waren wir, wenn auch unzufrieden, ersteinmal etwas erleichtert.

Am nächsten Tag jedoch haben sich 4 deutsche Jungs für Bruce interessiert, die auch mehr bezahlen wollen. Also haben wir die Zusage gegenüber der anderen Zwei wieder zurückgenommen, nicht ohne super schlechtes Gewissen und etwas Knatsch, da diese schon einen Mechaniker bezahlt hatten.

Im Moment warte ich super gestresst auf die endgültige Zusage der anderen Jungs (die typisch deutsch auch ersteinmal alles kontrollieren wollen). Wenn das hier vorüber ist mache ich drei dicke fette rote Kreuze.

 

Blue Mountains

Ein Must-Do in der Sydney-Area sind die Blue Mountains. Da habe ich mich auch schon lange drauf gefreut!
Wir sind ganz früh aufgestanden und mit dem Auto losgefahren.
Unser erster Stop war ein Wanderrundweg, bei dem man an einem Wasserfall vorbei bzw. über ihn drüber gelaufen ist. Die Aussicht in den Bergen ist natürlich gigantisch, ewig weit und ohne jeden menschlichen Einfluss. Einfach nur Wald und Berge.
An unseren zweiten Stop haben wir uns die „3 sisters“ angeguckt. Das sind drei nebeneinander stehende und markant in die Höhe ragende Felsen.
Wir haben außerdem eine Treppenwanderung gemacht: 900 nicht gerade perfekte Stufen runter und wieder hoch -und zwar am Stück!
Auf dem Rückweg des sehr anstrengenden Tages haben wir noch an einem See angehalten und gepicknickt.
Ein schöner Tag (:

Das neue Jahr

Wie jeder in Sydney haben wir am ersten Tag des neuen Jahres ausgeschlafen und wie alle sind wir am Abend des ersten feiern gegangen.
Wir waren in Kingscross, dem Party-Viertel.
Nachdem wir uns einen kurzen Moment in einer Bar für Homosexuelle über die Blicke, die Marius und Mitja zugeworfen wurden, amüsiert haben, sind wir in einen Club mit dem Namen „The Tunnel“ gegangen, weil dort freier Eintritt war.
Nach einer langen Nacht haben wir am nächsten Tag bis in die Puppen geschlafen.
Da Neuseeland aus finaziellen Gründen für Marius flach fällt, haben wir uns jetzt einen neuen Plan überlegt. Wir fliegen nach Bali, denn für ihn liegt es auf dem Weg und der Aufenthalt dort ist sowieso eher günstig. Deshalb sieht meine Route es nun vor, von Sydney nach Bali zu fliegen und von dort direkt nach Melbourne, wo ich Ende Januar anfange zu arbeiten.
Das heißt aber auch, dass wir unseren Besitz hier, sprich das Auto und die Surfbretter verkaufen müssen. Dazu später mehr.
Wir haben noch ein bisschen unsere Surfskills trainiert und uns auf den nächsten Tag gefreut, an dem es in die Blue Mountains gehen sollte.