Couchsurfing – again

Unser gewähltes Transportmittel war dieses Mal ein Bemo (ein Minibus, der immer mit offener Tür fährt und der beliebig Leute von der Straße einsammelt).
Nachdem wir komplett nassgespritzt wurden durch die offene Tür, sind wir etwas nördlich von Seminyak angekommen und haben uns auf die Suche nach unserem Couchsurfing-Haus gemacht.
Allerdings hatten wir die Wegbeschreibung etwas missverstanden und so kam es, dass wir etwa eine Stunde mit unseren unglaublich unendlich schweren Rucksäcken abwechselnd durch Regen und durch pralle Sonne gestapft sind. Ich war schon kurz vorm Aufgeben.
Es hat uns ein Indonesier gerettet, der uns einzeln auf seinem Moped (und das ist eine Kunst mit den sperrigen Backpacks) zum richtigen Haus gebracht hat.
Wobei „Haus“ untertrieben ist. Es ist eine Villa. So wunderschön, dass sich der Weg gelohnt hat.
Unser Gastgeber heißt John und kommt aus Australien. Er arbeitet für ein Jahr auf Bali und hat sich die riesige Villa gemietet.
Wir waren etwas sprachlos und haben ersteinmal das wunderschöne Bad beansprucht.
Danach waren wir wegen des Australia Days (26. Januar) am Strand in einer Bar mit John und seinen Freunden.
Ein netter aber sehr langer Abend, der mit viel Schlaf in dem Prinzessinnen-Bett beendet wurde.

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