Couchsurfing, Take 2

Auf dem Weg zu unserem nächsten Unterschlupf haben wir die Killen Falls besucht. Das sind Wasserfälle mit einem Wasserloch. Wunderschön anzusehen (:
Unsere zu surfende Couch haben wir in der Nähe von Woolgoolga gefunden. Auf einem Berg mit Blick über eine Bananen- und Blaubeerenplantage bis ans Meer.
Der Typ, bei dem wir wohnen, hat mit einem Mitbewohner ein kleines Häuschen hier gemietet und steht sehr auf Motorradfahren. Deswegen lebt er auch von Schmerzensgeld, weil er sich dabei mal den Hals gebrochen hat und nicht richtig behandelt wurde…
Bei einer Erkundungstour in den umliegenden Plantagen haben wir festgestellt, dass hier überall Mango- und Avokadobäume rumstehen, an denen man sich bedienen darf.
Und die beiden Typen hier laden uns immer zu irgendwas zu Essen ein (:
Heute sind wir an den Emerald Beach hier ganz in der Nähe gefahren und haben bei echt guten Bedingungen gesurft. Es hat richtig gut geklappt! Ich hab mehrmals gestanden! (:
Wir haben noch einen Coastal Walk gemacht und dabei einen wahnsinns Ausblick und die Sonne genossen. Auf einem Hügel hatte sich eine ganze Herde wilder Kangaroos niedergelassen. Wir haben uns ca. 7m von ihnen hingesetzt und sie beobachtet, wie die Jungen getrunken haben und die andern sich geputzt haben. Ja, Australien ist einzigartig!
Wir sind noch auf den Klippen herumgeklettert und haben den Wellen zugesehen, wie sie an den Felsen zerschellt sind.

Bye, bye Byron!

Bei unserer nächsten Surfsession bin ich, nachdem ich mehrfach von Monsterwellen umgehauen wurde, lieber früher aus dem Wasser. Wenn man mitsamt Brett nurnoch rumgewirbelt wird, dass man nicht mehr weiß, wo oben und unten ist, ist es gesünder aufzugeben.
Marius hat sich bei dem Versuch, gegen die Wellen anzukämpfen direkt mal eine Finne aus seinem Board gebrochen, was 80 $ Reparatur kostet.
Wir haben beim abendlichen BBQ am Stand von Franzosen Essen geschenkt bekommen und zwei deutsche Mädels kennengelernt, die schon etwa ein Jahr in Australien sind. Mittlerweile haben sie ihre Ansprüche auf Schlafen auf der Rückbank ihres Autos und 2-Minuten-Suppen heruntergeschraubt. Oje!
Freitagsabend gab es dann noch „Christmas Carols by the Sea“, wo Weihnachtslieder gesungen wurden -seltsam so direkt am Strand…
Die Reise wurde dann Richtung Woolgoolga fortgesetzt.