Verrückt, verrückt…

Peter arbeitet dieses Jahr nicht und feiert eigentlich durchgängig auf irgendwelchen Luxuspartys.
Am Sonntag hat er uns deshalb gleich mal mitgenommen.
Wir sind zu einem Freund gefahren, Jamie Macintyre, der wohl sehr bekannt in Australien ist.
Er ist einfach ein stinkreicher Multimillionär. Mit einem wahnsinnigen Haus (Haus trifft es eigentlich nicht ganz) mit Pool und Whirlpools und Homefittnesstudio und direkt am Wasser, sodass die Yacht im Hinterhof geparkt werden kann.
Eben auf dieser Yacht haben wir dann einer kleinen Party beigewohnt, die aufs Meer verlagert wurde. Alles inklusive.
Wahnsinnig…
Und wir sind Jetski gefahren. Das ist sowas von spaßig! Über Wellen springen, auf dem Wasser herumrasen und klatschnass werden.
Ein bisschen fehl am Platz fühlt man sich trotzdem zwischen all den Superreichen. Die Frauen haben prinzipiell gemachte Oberweite hier.
Die Afterparty im Haus haben wir im beheizten Pool sowie im 40 Grad Whirlpool verbracht.

Surfers Paradise

Diese kleine Stadt an der Küste ist DER Treffpunkt für schoolies, die Jugendlichen, die die Schule beendet haben.

Dementsprechend ist neben dem Strand eine Hochhauskulisse angesagt.

Am ersten Abend war die Innenstadt voll mit betrunkenen, lauten und aufgebrezelten Jugendlichen.

Es gibt jede Menge Shoppingmöglichkeiten und ich könnte mir alles kaufen…

Ohne Unterkunft haben wir am ersten Abend illegal etwas außerhalb der Stadt im Auto geschlafen. Bei jedem vorbeifahrenden Auto habe ich gedacht es sei die Polizei und dementsprechend schlecht habe ich geschlafen.

Am nächsten Tag haben wir uns über eine Website, die sich Couchsurfing nennt, einen Schlafplatz organisiert. Ein Typ namens Peter Sun hat auf der Internetseite ein Räumchen seines Hauses angeboten.

Keine Angst, das ist eine ganz seriöse Geschichte, das kann man auf der ganzen Welt machen! Im Austausch unternimmt man was zusammen oder kocht mal. So trifft man ganz viele Leute aus der ganzen Welt. Und für die jenigen, die couchsurfen ist es natürlich super: umsonst Unterkunft und Leute, die einem helfen und sich am jeweiligen Ort auskennen.

Nach einem Tag am Strand mit weiteren Surfübungen und dem Sonnenbrand des Jahrhunderts (ich schwöre, der letzte meines Lebens) sind wir bei Peter eingetrudelt. Er wohnt einfach in einer Villa und ist als Unternehmensberater Millionär geworden. Seine ‚Couch‘ ist eine eigene kleine Wohnung mit DVD-Auswahl und sein Haus ist eher eine Villa mit Pool und allem drum und dran. Insgesamt also eine Verbesserung unserer Wohnsituation 😉

Brisbane, Take 2

Da sich George beim morgendlichen Spaziergang mit seinen Hunden in der Auseinandersetzung mit einem fremden Hund die Hand verletzt hat fiel der Bootstrip flach. Wie gesagt, George ist etwas seltsam.
Allerdings hat er uns geholfen einen Dachgepäckträger auf unserem Autodach zu installieren. Und den haben wir gratis von ihm für unsere Surfbretter bekommen.
In Brisbane hat es dann auch mal richtig geregnet und da wir mit den Fahrrädern unterwegs waren sind wir richtig nass geworden.
Am nächsten Tag haben unsere Sachen zusammengepackt und den verrückten Alten verlassen.