Byron Bay ist auch als Mekka der Surfer bekannt. Dieses kleine Örtchen überzeugt definitiv mit Surfstrand und Hippie-Charme, was dazu geführt hat, dass ich mich direkt ein wenig in die Stadt verliebt habe.
Am ersten Abend hier haben wir bei einem jungen Califonier namens Jess Couchsurfing gemacht.
Er hat uns direkt zu einem BBQ bei seinem Freund Jimmy mitgenommen. In lustiger Runde haben wir erst ein richtig australisches Grillen genossen und anschließend noch einen Grusel-Film.
Nach einer Nacht auf einer sehr sandigen Couch haben wir den regnerischen Vormittag im Wohnzimmer der WG verbracht. Scheinbar haben wir an der sonst so sonnigen und für ihre Strände bekannten Gold Coast eine Schlechtwetterwoche erwischt.
Am Nachmittag mussten wir leider die Couch räumen, weil Besuch von den Eltern angesagt war.
Heimatlos haben wir uns die Läden der Stadt angesehen (hier könnte ich noch viel mehr kaufen, genau mein Ding!).
Wir haben uns später auf dem Parkplatz eines 24/7 Fitnessstudios niedergelassen und hier im Auto geschlafen.
Bei Regen ist im Auto campen allerdings nicht besonders schön.
Am nächsten Tag haben wir uns im Fitnessstudio für einen 7-Tage-Versuchspass angemeldet, um uns eine Dusche und ein wenig Training zu sichern.
Hier habe ich schon Pilates und Zumba ausprobiert (zweiteres will ich auf jeden Fall wieder machen!).
Wir sind außerdem dazu übergegangen, uns in ein Hostel einzuschleichen und dort unser Essen zu kochen oder mal fernzusehen. Oder mal von einem Mädchen, das in der Bäckerei arbeitet, eine ganze Tüte Bäckerkram geschenkt zu bekommen.
Nach dem Besuch eines kleinen Künstlermarktes haben wir Jimmy zufällig getroffen, der uns für den Abend Freikarten für ‚Woody’s‘ (eine Surferbar) mit Freigetränk gegeben hat.
Dort war es aber eher langweilig und wir sind zu unserem heimatlichen Parkplatz zurückgekehrt.
Wenn man so ganz heimatlos ist, denkt man mehr an zu Hause als sonst und vermisst viele Kleinigkeiten.
Am nächsten Tag sind wir in den Nightcap National Park gefahren. Der hier versprochene Wasserfall war leider ausgetrocknet aber der Blick über das Tal war gewaltig und die 100m hohen Klippen möchte ich auch nicht gerne runterfallen.
Zufällig haben wir die beiden anderen Mädels, mit denen wir bei Peter gewohnt hatten, wiedergetroffen.
Sie haben uns geraten, nach Nimbin und an eine andere Stelle des National Parks zu fahren.
Byron Bay
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