Am nächsten Tag ging es dann zur Erkundungstour an einen noch größeren Wasserfall in dessen See wir diesmal auch gebadet haben! Außerdem sind wir dort von den Klippen etwa 5 Meter ins eiskalte Bergwasser gesprungen….
Wir sind den Wasserfall hochgeklettert und mir Törfkind musste natürlich nach einer Dusche im Wasserfall der Fuß auf dem glitschigen Felsen abrutschen. Ich bin etwa 10 Meter den Wasseefall runtergekugelt und unten im Wasser gelandet. Jetzt weiß ich, warum es WasserFALL heißt 😉
Bis auf einen blauen und dicken Fuss und ein aufgeschlagenes Knie mit bläulicher Färbung ist nix passiert, aber es muss wohl witzig ausgesehen haben! (:
Tja, ich mache halt meine Stunts immer selbst!
Nach dem anschließenden Marsch durch den Regenwald ging es dann noch auf Schnabeltier-Suche. Gefunden haben wir leider keins.
Jetzt haben wir uns bis nach Rainbow Beach durchgeschlagen, von wo aus morgen die Fraser Island Tour startet.
Vilhelm haben wir unterwegs abgesetzt. Liebste Grüße von einem der längsten Strände Australiens!
Monatsarchiv: November 2012
Natur pur
Nachdem wir Vilhelm eingeladen haben war als nächster Stop der Eungella National Park angesetzt.
Da es aber schon bald dunkel werden sollte suchten wir zuerst für Vilhelm eine Bleibe.
Fündig wurden wir an einem der wahrscheinlich coolsten und verrücktesten Orte der Erde!
Im Platypus Bush Camp, das unter der Leitung eines steinalten und Mariuhana rauchenden Eigenbrödler steht.
Der Alte borgte Vilhelm ein Zelt und während das aufgebaut wurde konnten wir uns umsehen:
Mit viel Liebe zum Detail, zwei campeigenen Kakadus und einem glasklaren Fluss mitsamt Steinübergang war es dort schon besonders.
Wenn man nicht gerade mit Campervan oder Zelt unterwegs ist, kann man dort in wahnsinnig süßen Hüttchen auf Stelzen schlafen, die offen aufgebaut sind und mit einem Bett unter einem Moskitonetz ausgestattet sind. Sehr romantisch also (:
Weiter hinten im Camp konnten wir die Auswüchse eines durch zu viel Gras vernebelten Hirns bewundern, eine Aloe Vera Zucht, eine Ananaspflanze, eine Hühnerfarm und einen alten verranzten Schulbus, der auf Paletten aufgestockt und innen komplett bemalt war.
Rundherum noch ein wenig Schrott…
Nach Errichtung von Vilhelms Nachtlager ging es noch zu einer kleinen nächtlichen Tour zu einem Wasserfall mit See davor.
Der Rückweg durch den komplett finsteren Regenwald erwies sich als Stolper-Angelegenheit…
Marius und ich verbrachten die Nacht mal wieder im Auto auf einem Parkplatz im Nachbarkaff.
Ab ins Paradies
Wir sind also mit unserem kleinen Segelboot, der „New Horizon“, und etwa 20 anderen jungen Menschen ins offene Meer zu den Whitsunday Islands gestartet.
Die Stimmung an Bord war eigentlich durchgängig richtig gut und man hat wahnsinnig schnell alle Leute aus den verschiedensten Ländern kennengelernt, von Indien über England, Schweden, Irland, Wales, Schottland, Holland, Australien bis hin zur eindeutig meist vertretensten Nation, Deutschland, war alles dabei (:
Show must go on
Es ging weiter Richtung Süden mit einigen Pausen, auch gerne mal an einer Tankstelle.
Australien ist irgendwie anders..
Mit unserem sportlichen Wagen brausen wir seit mehr als einer Woche den australischen Highway entlang.
Die australischen Straßen enden, wenn man sich verfährt, auch ganz gerne mal erst nach 50km vor einem Koppelzaun (eigens erfahren!).