Nach Rainbow Beach, wo wir in der Nacht unseren ersten australischen Regen erlebt hatten, sollte unser nächster Stop Noosa heißen.
Noosa ist eine wunderschöne Stadt mit sagenhaften Häusern, weil hier viele Reiche leben.
Die meiste Zeit beneidet man die Menschen hier um ihr leben, ihre Wohnung und ihren Lifestyle 😉
Immer auf der Jagd nach eigenen Surfboards sind wir hier leider auch nicht fündig geworden…
Weil wir nicht schon wieder auf einem Parkplatz übernachten wollten haben wir uns dazu entschieden, so etwas wie Couchsurfing zu machen: Wir haben über die gängigste australische Internetseite ein Haus ausfindig gemacht, in dessen Einfahrt wir parken können und dessen Bad, Waschmaschine, Küche und Internet wir mitbenutzen dürfen (:
Die Bewohner dieses Hauses sind drei Ende Zwanzig/ Anfang Dreißig jährige Kerle, die ständig andere Menschen gegen ein kleines Entgeld bei sich wohnen lassen. So wohnt hier mit uns noch eine Amerikanerin, die genau wie die eigentlichen Bewohner einfach super nett und witzig ist. Hier hilft einem Jeder mit Allem, wenn man nur fragt!
Im Wohnzimmer mit Fernseher fühlt man sich fast ein wenig Zuhause (:
Das Haus hat den typisch australischen Charme, der Garten ist Regenwald, es gibt eine Katze, im Wohnzimmer stehen Surfbretter und auf der Veranda ein Billardtisch und eine Hängematte, in der ich mich in diesem Moment befinde (:
Die Nachbarschaft besteht aus auf dem Berg gebauten Luxushäusern, bei deren Architektur und Ausblick (beinahe 360 Grad und bis ans Meer) man aus dem staunen garnicht mehr rauskommt!
Bei einer kleinen Tour durch die Nachbarschaft habe ich sogar zwei wirklich große Kangaroos auf einer Wiese grasen gesehen!
Wenn man dann noch auf der Couch sitzt und mit einem Klatschen neben einem ein Gecko von der Decke fällt, dann ist klar: Ja, ich bin in Australien!
Die Bewohner des Hauses haben uns gleich mitgenommen zum Strand und uns auf ihren Brettern ein wenig Surfunterricht gegeben! Das macht so Spaß!
Allerdings falle ich noch ziemlich viel… am besten wäre ein eigenes Brett und dann üben, üben, üben.
Abends kamen ein paar Freunde vorbei, nur nette und offene Leute.
Die Jungs haben uns ein Video von der Schlange gezeigt, die sie letze Woche im Haus hatten: 3m lang und dicker armdick! Einfach mal ins Haus eingebrochen das Vieh!
Aber sowas kommt zum Glück nur äußerst selten vor 😉
Heute sind wir den Mount Coolum hochgekraxelt und haben die Aussicht genossen und morgen werden wir auf die Eumundi Markets fahren.
Die Leute sind hier so unglaublich gastfreundlich und spendabel und es gilt stets das Motto: „sharing is caring“ (also teilen sie alles mit uns).
Cheers!
