Wir sind also mit unserem kleinen Segelboot, der „New Horizon“, und etwa 20 anderen jungen Menschen ins offene Meer zu den Whitsunday Islands gestartet.
Die Stimmung an Bord war eigentlich durchgängig richtig gut und man hat wahnsinnig schnell alle Leute aus den verschiedensten Ländern kennengelernt, von Indien über England, Schweden, Irland, Wales, Schottland, Holland, Australien bis hin zur eindeutig meist vertretensten Nation, Deutschland, war alles dabei (:
Wir haben sogar drei Jungs aus Gütersloh kennengelernt, liebe Beate!
Ins Wasser durften wir nur mit stinger-suits, Neoprenanzüge, die gegen die Tentakel der Stinger-Quallen schützen sollen.
Wir konnten über eine Planke von Bord springen und sind an zwei verschiedenen Stellen am Reef geschnorchelt. Dabei haben wir zwei Riesenschildkröten aus der Ferne gesehen, einen riesigen Fisch mit dem Namen George und wie immer jede Menge anderer bunte Fische und Quallen.
Auf dem Boot haben wir in ziemlich engen und dicht unter der Decke gelegenen Kojen unter Deck geschlafen.
Am nächsten Tag ging es dann zum absoluten Highlight der Tour: Whitehaven Beach!
Und der Strand heißt nicht umsonst so: wahnsinnig unversehrte Natur soweit das Auge reicht, türkisblaues, klares Wasser und der Sand! Der weißeste und feinste Sand der Welt! Beinahe wie Schnee!
Wir durften im Wasser rumdümpeln und die Stingrays (das sind die Rochen, die hier überall im flachen Wasser liegen) aus nächster Nähe betrachten.
Bei einem Strandspaziergang haben Marius und ich dann noch einen kleinen Hai entdeckt. Der etwa 1.5m lange graue Hai ist bis zu 3 Meter an unsere Füße herangeschwommen!
Zu guter Letzt haben wir auf dem Boot noch Vilhelm aus Schweden kennengelernt, der mit uns weiter gereist ist, um fuel sharing zu machen.