Nachdem wir Vilhelm eingeladen haben war als nächster Stop der Eungella National Park angesetzt.
Da es aber schon bald dunkel werden sollte suchten wir zuerst für Vilhelm eine Bleibe.
Fündig wurden wir an einem der wahrscheinlich coolsten und verrücktesten Orte der Erde!
Im Platypus Bush Camp, das unter der Leitung eines steinalten und Mariuhana rauchenden Eigenbrödler steht.
Der Alte borgte Vilhelm ein Zelt und während das aufgebaut wurde konnten wir uns umsehen:
Mit viel Liebe zum Detail, zwei campeigenen Kakadus und einem glasklaren Fluss mitsamt Steinübergang war es dort schon besonders.
Wenn man nicht gerade mit Campervan oder Zelt unterwegs ist, kann man dort in wahnsinnig süßen Hüttchen auf Stelzen schlafen, die offen aufgebaut sind und mit einem Bett unter einem Moskitonetz ausgestattet sind. Sehr romantisch also (:
Weiter hinten im Camp konnten wir die Auswüchse eines durch zu viel Gras vernebelten Hirns bewundern, eine Aloe Vera Zucht, eine Ananaspflanze, eine Hühnerfarm und einen alten verranzten Schulbus, der auf Paletten aufgestockt und innen komplett bemalt war.
Rundherum noch ein wenig Schrott…
Nach Errichtung von Vilhelms Nachtlager ging es noch zu einer kleinen nächtlichen Tour zu einem Wasserfall mit See davor.
Der Rückweg durch den komplett finsteren Regenwald erwies sich als Stolper-Angelegenheit…
Marius und ich verbrachten die Nacht mal wieder im Auto auf einem Parkplatz im Nachbarkaff.