Manaus/ Jungle

In Manaus gab es erstmal Frühstück, dann wurde ein wenig die Stadt erkundet und ein paar letzte essentielle Dinge wie Moskitospray und eine Stirnlampe besorgt.Nach Gizems erster Açai waren wir noch an einem Strand mit etwas Copacabana Vibes und haben beim Sonnenuntergang Kokosnüsse getrunken. Dann gab es noch einen kurzen Abstecher zu einer Bar mit Jazz auf der Strasse und dann ging es ein letztes Mal in ein richtiges Bett.Nach dem Frühstücksbuffet wurden wir auch schon abgeholt und es ging nach Rio Preta da Eva. Dort wurden wir in ein Boot geladen und sind den Amazon runter geschippert. In unserer Freiluftunterkunft haben wir die gesamte Familie inklusive hauseigenem Tucan kennengelernt und super leckeres Lunch bekommen. Dann haben wir gelernt, wie man die Hängematten richtig aufhängt und am besten darin schläft. Am Nachmittag konnten wir etwas Kayak durch die Mangroven fahren, schwimmen und haben einen Bushwalk gemacht, bei dem wir jede Menge nützliche Dinge gelernt haben. Wir sind mit Lianen geschwungen, geklettert, haben Pflanzen probiert und zuletzt wurde Gizem fast noch von einer doch recht giftigen Schlange angefallen. Um ein Haar!Wir haben viel über die Früchte und Tapioca Produktion gelernt und unsere kleine Gruppe hat sehr viel gelacht. Das Abendessen war wieder absolut legendär- nur die erste Nacht in der Hängematte hätte besser sein können.Tag 2 begann mit Tapioca Frühstück und einem Hike zu einem Wasserfall. Unterwegs gab es natürlich wieder einiges zu sehen und zu lernen.Leider waren wir beim Piranhaangeln nicht erfolgreich, aber später am Abend bei Alligator-Watching umso mehr. Neben kleinen Babies hat unser Guide Pastor einen kleinen aber schon 12 Jahre alten Alligator mit blossen Händen gefangen und in unser Boot geholt und wir haben sie alle bestaunt und angefasst.Tag 3 begann mit einem etwas längeren Hike, auf dem wir Taranteln aus ihren Löchern gelockt haben – ich bin mir bis jetzt nicht ganz sicher, ob ich das mochte.Nach einem Bad im Fluss und den Regen mit Essen überbrückend ging es dann zu unserer Survival night im Jungle. Wir mussten die Hängematten selbst aufhängen, Feuerholz sammeln, ein Feuer entfachen und dann noch Fischen (natürlich nicht ganz ohne Hilfe). Die Geräuschkulisse war sehr umfangreich – von vielen Tieren bis hin zu schnarchenden Mitreisenden.Nach einem Frühstück von überm Feuer ging es dann wieder zurück zu unserer Base. Wir haben einen weiteren kleinen Junglewalk gemacht, ein letztes legendäres Lunch genossen und sind dann durch den heftig einsetzenden Regen mit dem Boot bis zur Anliegerstelle und dann mit dem Auto wieder nach Manaus gedüst. Was ein Abenteuer!Den letzten vollen Tag in Manaus hat unsere Jungle Familie dann noch zusammen verbracht – zuerst in einem etwas trostlosen Zoo, in dem wir aber Jaguare und Panther betrachten konnten und dann im Musa, das Museum für den Amazonas, das tatsächlich einfach ein Regenwald ist (hätten hier deutlich mehr Zeit verbringen können). Ein letztes Abendessen an einem local Hotspot umgeben von Volleyballfeldern und dann haben sich die Wege getrennt.Es ist wie immer schade, dass dieser Trip vorbei ist, aber er wird für immer in meinem Herzen bleiben. Auf nach Sao Luis!