Die Temperaturen in Bariloche sind doch deutlich angenehmer und dadurch, dass es hier viele Seen und kleinere Berge gibt, ist es einfach wunderschön. Ich bin direkt als Nachmittagsspaziergang noch auf den Cerro Otto und Piedras des Habsburgos gestiegen und habe die Aussicht genossen.Nach einer Massage habe ich mir dann noch einen Transport für den nächsten Tag organisiert, den da hatte ich eine längere Wanderung vor. Weil leider nach „Pampa Linda“ keine Öffentlichen fahren, musste ich mich nach einem Transportunternehmen richten und war leider gezwungen, die Wanderung anstatt in gemütlichen 8h in sportlichen 5,5h durchzuziehen. Der Bus hat ewig über die Schotterpisten zum Nationalpark „Nahuel Huapi“ gebraucht und ich bin direkt losgestartet. An der Laguna Ilon gab es Lunch, dann nach kurzem Aufenthalt weiter zum Mirador del Doctor. Und es hat sich gelohnt: eine der besten Aussichten bisher – über Seen und Berge und kaum eine Menschenseele, nur ein kleiner Falke, der meine Snacks abgreifen wollte. So, so schön hier.Leider konnte ich nicht lange blieben und bin wieder zurück nach Pampa Linda gerannt.Der Busfahrer musste etwas schmunzeln, denn er hat nicht gedacht, dass ich es schaffe (laut seiner Aussage sei das an einem Tag unmöglich).Aber mit einer Tasse Takeaway Kaffee sitze ich nun im Bus nach Bariloche.Samstag habe ich mich mit 3 Leuten aus dem Hostel zusammengefunden, wir haben hns Fahrräder ausgeliehen und den Chico Circuit abgefahren. Das sind circa 42km entlang einer szenischen Strasse – die Gegend um Bariloche ist einfach zu schön. Wir sind zuerst zu Colonia Suiza, einer ehemals schweizerischen Kolonie. Dann ging es weiter immer auf uns ab zu diversen Aussichtspunkten und kleinen Bachläufen. Ich hab vergessen, dass es nicht in jeder Kultur normal ist, Fahrrad ab den Kindesbeinen und jeden Tag zu fahren. Aber es war trotzdem ein Spaß. Wir haben bei Villa Tacul am Strand etwas in der Sonne gelümmelt und nach einigen Stunden und Kilometern sind wir mehr oder weniger fertig angekommen. Es gab wahnsinnig guten Kuchen in einem super süß gestalteten Café zur Belohnung und ich bin noch schnell den Cerro Campanilo hoch, um mich nochmal über die abgefahren schöne Landschaft hier zu freuen. Sonntags haben Mercedes, Chiara, Esteban und ich dann noch eine Wanderung zum Refugio Frey unternommen. Eine staubige aber wunderschöne Angelegenheit. Oben waren wir sowohl in der Laguna als auch barfuß im Schnee. Mit schmerzenden Füssen sind wir nach Bariloche zurückgekehrt und haben bei Mamuschka die sehr bekannte Schokolade probiert.Montags bin ich dann noch mit Chiara und einer anderen aus dem Hostel mit dem Bus und dann wegen verlorenem Ticket mit Uber zum Refugio Lopez hike gefahren. Nur Chiara und ich haben es zum Roca Negra und dann zum Refugio geschafft. Wie immer mit überragender Aussicht. Dann haben wir die Dritte im Bunde eingesammelt und sind halb per Anhalter und halb mit dem Bus nach Bariloche zum Eisessen zurückgekehrt. Der letzte Tag in Bariloche war dann für Erledigungen, Märkte und gutes Essen eingeplant, bevor ich an den Flughafen bin. Leider wollte sie mich wegen fehlendem Rückticket zunächst nicht auf den Flug lassen, aber ich konnte schnell einen Bus buchen und wieder canceln und habe doch meinen Boardingpass bekommen.
Bariloche
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