Am dritten Tag nach eiskalter Nacht wurden wir noch früher aufgeweckt, um den Sonnenaufgang am Ayers Rock sehen zu können.
Die anfängliche Dunkelheit wurde mit dem Frühstück überbrückt und dann ging langsam die Sonne auf und tauchte den Himmel und den Felsen in fantastisches Licht.
Wieder wurden Millionen Bilder gemacht 😉
Anschließend ging es direkt an den Felsen zum ‚Base-Walk‘, bei dem ich die lange Variante gewählt habe, die den Ayers Rock einmal umrundet.
Unterwegs gab es ein Wasserloch, Aboriginee Kunst an Höhlenwänden und natürlich den Felsen an sich zu bewundern (:
Ich habe mich während des Marsches gut mit einem Mädchen aus Alaska unterhalten und mich etwas weniger einsam, trotz Loch in meinem Herzen, gefühlt.
Wir haben den Rock nicht bestiegen, da die Ananu (die Eingeborenen hier) darum bitten dies nicht zu tun und da der Aufstieg wegen zu viel Wind geschlossen war.
Auf der Busfahrt nach Alice Springs haben wir noch auf der Camel Farm angehalten. Dort konnten wir für etwas Trinkgeld eine Runde auf den Rennkamelen drehen.
Sehr lustig wenn die aufstehen, noch lustiger auf denen zu sitzen und am lustigsten, wenn die rennnen und man auf und ab hüpft.
Man lacht automatisch wie ein kleines Schulmädchen.
Außerdem habe ich auf der Farm meinen ersten Emu gesehen und sie hattem noch ein paar andere Tierchen dort.
Nach diesem Stop ging es nach Alice Springs zurück und wir wurden zu unserer Unterkunft gebracht.
Am Abend war eigentlich ein Treffen in der Rock-Bar angesetzt, aber nach einem wundervollen Dinner mit Tinas Familie war es so nett, dass ich lieber dort bleiben wollte.
Monatsarchiv: Mai 2013
Bilder Tag 2
Desert-Tour, Day 2
Tag 2 begann noch vor Sonnenaufgang. Auf der Fahrt zur nächsten Station haben wir Wildpferde gesehen.
Im Valley of Winds bei Kata Tjuta sind wir wieder inmitten von mächtigen Felsen herumgewandert und haben die unendliche Weite genossen.
Die Sonne hat sich auch endlich gezeigt und bei ein paar Aufstiegen kam man sogar fast ins Schwitzen 😉
Wir sind zum Ayers Rock gefahren und haben dort (unter anderem im Culture Center) viel über die eingeborene Kultur gelernt.
Den Sonnenuntergang haben wir am Ayers Rock bewundert und Millionen von Fotos gemacht.
Die zweite Nacht haben wir wieder unter freiem Himmel verbracht aber diesmal in einem Camp.
Wieder habe ich bitter gefroren und ein nächtlicher Gang zur Toilette war höchste Überwindungsarbeit.
Immer noch vermisse ich Melbourne.
Kings Canyon
Desert-Tour, Day 1
Mittwoch ging es sehr früh los, aber nachdem alle Teilnehmer aufgesammelt waren konnte ich erst mal schlafen, denn eine mehrstündige Busreise stand bevor. Mit etwas steifen Nacken sind wir am Kings Canyon angekommen.
Überraschenderweise regnete es den ganzen Tag -und das in der Wüste!
Im Regen sind wir den Canyon hinaufgestiegen und sind dort herumgelaufen. Die Landschaft hier ist schon beeindruckend.
Unser Tourguide Wookie war auch sehr unterhaltsam und hat uns ein paar interessante Details erzählt.
Zu Beginn habe ich mich doch sehr einsam gefühlt und war irgendwie schüchtern. Vielleicht weil ich immer noch so sehr an Melbourne hänge?
Unterwegs haben wir Feuerholz gesammelt.
In der Nähe von Eldunda haben wir unser Bush-Camp aufgeschlagen. Im Lagerfeuer wurde das Dinner gekocht und wir haben unter freiem Himmel, mit seltsamen Kuh-Geräuschen im Hintergrund, in unseren Swags geschlafen. Der Sternenhimmel war der absolute Wahnsinn. Weitab von jeglichem Licht in der Mitte der Wüste sieht man mindestens die fünffache Zahl an Sternen und kann die Milchstraße erkennen.
Einfach wunderschön!
Die Nacht dagegen war eher unschön: schmerzhaft weil ungepolstert und sau kalt! Merke: kein Camping im Winter in der Wüste.
Aber ich hab’s überlebt.











