Desert-Tour, Day 1

Mittwoch ging es sehr früh los, aber nachdem alle Teilnehmer aufgesammelt waren konnte ich erst mal schlafen, denn eine mehrstündige Busreise stand bevor. Mit etwas steifen Nacken sind wir am Kings Canyon angekommen.
Überraschenderweise regnete es den ganzen Tag -und das in der Wüste!
Im Regen sind wir den Canyon hinaufgestiegen und sind dort herumgelaufen. Die Landschaft hier ist schon beeindruckend.
Unser Tourguide Wookie war auch sehr unterhaltsam und hat uns ein paar interessante Details erzählt.
Zu Beginn habe ich mich doch sehr einsam gefühlt und war irgendwie schüchtern. Vielleicht weil ich immer noch so sehr an Melbourne hänge?
Unterwegs haben wir Feuerholz gesammelt.
In der Nähe von Eldunda haben wir unser Bush-Camp aufgeschlagen. Im Lagerfeuer wurde das Dinner gekocht und wir haben unter freiem Himmel, mit seltsamen Kuh-Geräuschen im Hintergrund, in unseren Swags geschlafen. Der Sternenhimmel war der absolute Wahnsinn. Weitab von jeglichem Licht in der Mitte der Wüste sieht man mindestens die fünffache Zahl an Sternen und kann die Milchstraße erkennen.
Einfach wunderschön!
Die Nacht dagegen war eher unschön: schmerzhaft weil ungepolstert und sau kalt! Merke: kein Camping im Winter in der Wüste.
Aber ich hab’s überlebt.

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