Am dritten Tag nach eiskalter Nacht wurden wir noch früher aufgeweckt, um den Sonnenaufgang am Ayers Rock sehen zu können.
Die anfängliche Dunkelheit wurde mit dem Frühstück überbrückt und dann ging langsam die Sonne auf und tauchte den Himmel und den Felsen in fantastisches Licht.
Wieder wurden Millionen Bilder gemacht 😉
Anschließend ging es direkt an den Felsen zum ‚Base-Walk‘, bei dem ich die lange Variante gewählt habe, die den Ayers Rock einmal umrundet.
Unterwegs gab es ein Wasserloch, Aboriginee Kunst an Höhlenwänden und natürlich den Felsen an sich zu bewundern (:
Ich habe mich während des Marsches gut mit einem Mädchen aus Alaska unterhalten und mich etwas weniger einsam, trotz Loch in meinem Herzen, gefühlt.
Wir haben den Rock nicht bestiegen, da die Ananu (die Eingeborenen hier) darum bitten dies nicht zu tun und da der Aufstieg wegen zu viel Wind geschlossen war.
Auf der Busfahrt nach Alice Springs haben wir noch auf der Camel Farm angehalten. Dort konnten wir für etwas Trinkgeld eine Runde auf den Rennkamelen drehen.
Sehr lustig wenn die aufstehen, noch lustiger auf denen zu sitzen und am lustigsten, wenn die rennnen und man auf und ab hüpft.
Man lacht automatisch wie ein kleines Schulmädchen.
Außerdem habe ich auf der Farm meinen ersten Emu gesehen und sie hattem noch ein paar andere Tierchen dort.
Nach diesem Stop ging es nach Alice Springs zurück und wir wurden zu unserer Unterkunft gebracht.
Am Abend war eigentlich ein Treffen in der Rock-Bar angesetzt, aber nach einem wundervollen Dinner mit Tinas Familie war es so nett, dass ich lieber dort bleiben wollte.