Warum auch immer sind auf den Corn Islands keine Gewürzgurken gewünscht, jedenfalls darf man sie beim Einchecken nicht im Handgepäck haben.Angelo war etwas enttäuscht, wie „gross“ das Flugzeug war, ich würde sagen ich bin froh, dass es wenigstens 20 Personen transportiert und die Propeller nur am den Tragflächen sind. Start und Landung waren wackelig genug, aber es hat sich gelohnt. Bei strahlendem Sonnenschein sind wir direkt vom Flughafen auf ein Boot gehüpft und wurden karibisch mit Creol und guten Vibes empfangen. Die 30minütige Bootsfahrt war witzig aber sehr holprig und noch viel nässer. Aber little corn island ist ein Paradies. Wir sind zwei Kanadiern gefolgt, die uns während der Bootsfahrt mit Rum versorgt haben und ins gleiche „Hotel“ für 10 Euro die Nacht eingecheckt. Dann gab es mangels Lunch erstmal Fisch (für Angelo) und Happy hour direkt am Strand. Der Sonnenuntergang war ebenfalls spektakulär und mit der Aussicht auf Tauchen am nächsten Tag sind wir früh eingeschlafen. Der nächste Morgen begann leider mit Regen und nach einem hastigen Frühstück haben wir uns auf den Weg zur Tauchschule gemacht. Auf halber Strecke haben wir wegen der Sturmwarnung am Pier nachgefragt, wie es für den nächsten Tag mit Booten aussieht und eine sehr vage Aussage erhalten. Nach kurzem Hin und Her haben wir auf dem Absatz umgekehrt, unsere Rucksäcke geschnappt und sind auf das vermutlich letzte Boot für eine Weile gesprungen. Das war es erstmal mit Tauchen, aber wir konnten nicht riskieren, den Flug zurück nach Managua und dann dadurch den nach Brasilien zu verpassen. Die Bootsfahrt war auch wirklich nicht angenehm, mit Regen und sich über die Reeling übergebenen Menschen. Zurück auf Big Corn Island mussten wir das erstmal mit Kaffee & Kuchen kompensieren. Da alle unsere Pläne zerschlagen und das Wetter sehr stürmisch mit teilweise starkem Regen war, waren die nächsten Tage etwas unspektakulär. Wir sind sehr viel rumgelaufen, haben gekocht oder auswärts gegessen (und immer schön Kaffee & Kuchen), viel gegammelt. Die Island Gym war auch witzig und man kann sich wirklich gut vorstellen, wie schön es hier bei gutem Wetter ist. Die Leute sind im Vergleich zum Festland sehr viel karibischer, sprechen Creol und sehen auch anders aus. Mit dem kleinstmöglichen Flugzeug (was Angelo sehr gefreut hat) ging es dann zurück nach Managua.Auch hier haben wir unsere Zeit viel mit Rumlaufen, Gym, Essen/Café, Kino und ein paar Orte wie einen bekannten Park und den Puerto Allende abchecken verbracht. Heute hieß es dann den 3Uhr Flug nach Panama City zu nehmen, doch eine eher undankbare Zeit. Aber es war super schön und wir kommen gerne wieder, wenn Wellen-Saison ist.
Corn Islands
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