Sonntag früh sind Ellie vom Boot, Daniel und ich dann mit dem Scooter nach Gerupuk gecruised, haben uns dort ein Surfbrett geliehen und einen der vielen Bootsfahrer bezahlt, uns an den Surfspot Gerupuk inside zu fahren. Dann ging es direkt ins Wasser. Der Break war leider sehr voll und mit vielen Anfängern und ihren Surflehrern belegt, was leider zu einem richtigen Gemetzel geführt hat – man hatte quasi nie eine Welle für sich alleine. Spaß gemacht hat es natürlich trotzdem!Wir haben sehr nett gefrühstückt und sind wieder nach Kuta. Eigentlich hab ich nur schnell einen Matcha geschlürft, dann bin ich gerade wieder zurück gefahren und habe Iran, eine Freundin eines Freunds für Session Nummer zwei getroffen. Gemeinsam mit anderen sind wir zu Gerupuk outside gefahren – leider von einer koreanischen Gruppe besetzt. Aber ich konnte mir doch ein paar Wellen schnappen und wurde mehrfach bei immer größer werdenden Wellen ordentlich gewaschen. Etwas erledigt bin ich nach Kuta zurück zur Massage.Am Abend haben sich dann einige vom Boot zum Margarita trinken, Mexikanisch essen und im Anschluss WM gucken zusammengetan. Daniel und die meisten anderen habe ich verabschiedet, weil sie am nächsten Tag nach Nusa Penida weitergereist sind.Heute in der Früh bin ich, um diversen offenen Stellen an meinen Beinen mal eine Salzwasserpause zu gönnen nicht surfen sondern zu einem Workout in der Gym gegangen und habe mich selbst zum ausgiebigen Frühstück ausgeführt.Danach bin ich mit Ellie ewig lange quer über die Insel mit dem Moped bis zu einem ‚Wasserfallpark‘ gefahren. Eigentlich wollten wir uns nur kurz zwei Wasserfälle (Stokel und Kelambu) ansehen, aber dann wurden wir von einem Guide 2 Stunden lang durch den Djungel geführt und wir haben insgesamt 5 Wasserfälle gesehen – allesamt mehr als schön!Etwas unter Zeitdruck sind wir durch Reisfelder und kleine Dörfer zurückgerast, weil ich um 16 Uhr am Hostel aufgesammelt werden sollte für meine Mount Rinjani Tour.Ich habe mir das Essen und Duschen verkniffen und gewartet, nur um mit einer halben Stunde Verspätung abgeholt zu werden. Die Fahrt nach Senaru war dann quasi einmal über die ganze Insel und sehr sehr kurvig.Verschwitzt, hungrig und müde bin ich in dem kleinen Dorf, was quasi nur als Getaway für die Vulkanwanderer dient, angekommen.
Tagesarchiv: 19. Dezember 2022
Bootstour Flores -> Lombok
Ich bin viel zu früh aufgestanden und an den Flughafen gefahren, um nach Flores, genauer Labuan Bajo zu fliegen.
Dort angekommen, habe ich einen halben Tag mit Wäsche, Organisation und mich von Café zu Café essen verbracht.
Dann ist Daniel angekommen und gemeinsam mit einem Mädel aus dem Hostel sind wir noch zu eine Cynote gefahren. Man musste mit einem übertrieben lauten Boot hinfahren, natürlich Eintritt zahlen aber wir hatten die Höhle ganz für uns und sind schwimmen gegangen.
Für den Sonnenuntergang sind wir auf einen kleinen Hügel gefahren und Flores hat seinem Namen als „Island of sunsets“ alle Ehre gemacht! Von Minute zu Minute wurde der Sonnenuntergang immer schöner – mit der Szenerie der vielen kleinen Inseln vielleicht einer der besten, die ich je gesehen habe.
Abends haben wir noch sehr lecker mehr oder weniger japanisch gegessen und dann ging es schon ins Bett, denn am nächsten Morgen sollte es früh zur Bootstour gehen.
Der Plan war eine viertägige Bootstour von Flores bis nach Lombok. Ich hatte nur gutes von der Tour gehört – allerdings in die andere Richtung. Leider war unsere Richtung nicht ganz so spektakulär (kein Schnorcheln mit Walhaien oder Mantas) und sehr viel von stundenlangen Bootsfahren geprägt.
Aber die Crew hat einiges wettgemacht und ist in den 4 Tagen zur Familie geworden.
Als erster Stop wurden wir auf Rinca Island im Rinca Village rausgelassen. Hier gab es erstaunlich viele Kinder. Wir wurden in eine Fledermaushöhle und zu einem Aussichtspunkt geführt, bevor es Lunch gab. Dann haben die Locals drei Tänze aufgeführt (nicht wirklich meins) und dann wurden wir mehr oder weniger gezwungen, mitzutanzen. Den Stop hätte ich sehr gerne gegen Walhaie und Mantas eingetauscht, aber okay.
Wir sind am Nachmittag noch schnorcheln gegangen und von der Reeling des Boots gesprungen.
Einen kurzen Stop gab es noch beim Strawberry Hill, einem kleinen durch Mineralien sehr Pink und Orange gefärbten Hügel.
Der Abend bot einen legendären Sonnenuntergang – der Himmel war voll von hunderten ausschwärmenden „Flying Foxes“, den Fledermäusen.
Die Nacht war der Horror. Es war viel zu heiss in der engen Kajüte, die ich mir mit Daniel geteilt habe und gefühlt habe ich bei zero Luftbewegung kein Auge zugetan.
Für den Sonnenaufgang am nächsten Tag haben wir auf der Padar Insel einen kleinen Hügel erklommen – die Aussicht vor der Ankunft sämtlicher Touristen war traumhaft. Am Strand hat dann sogar noch ganz weihnachtlich ein Rentier gemütlich vor sich hingekaut.
Im Fahrtwind des Boots gab es Banana Pancakes und es ging weiter zu den Komodor Islands, die von den Komor Dragons bewohnt werden. Diese Spezies wird echt riesig und ist auch für den Menschen nach einen gut sitzenden Biss tödlich.
Wir wurden nochmal am Pink Beach (ein bisschen rosa war der vielleicht) zum Schnorcheln rausgeworfen und das war tatsächlich sehr schön!
Im Anschluss haben wir 17 Stunden Bootsfahren teilweise schlafend, Karten spielend, lesend und über Nacht verbracht. Am Abend ist es nochmal bei einem aufziehenden Gewitter richtig schaukelig geworden.
Der dritte Tag begann mit einem kurzen Spaziergang und ein wenig Kletterei auf einen hübschen Wasserfall, inklusive Lianenschwingen.
Bei einem aufziehenden Gewitter wurde das anschließende Schnorkeln und auch das bei einer kreisrunden kleinen Isla Bola sehr kurz gehalten, sodass wir bereits am Nachmittag auf dem Boot ein wenig gefeiert haben, was dann abends bei Lagerfeuer am Strand noch weitergeführt wurde.
Die letzte Nacht war dementsprechend etwas kürzer – am nächsten Morgen sind wir bereits in Lombok angekommen.
Es ging nochmal 3 Stunden weiter bis nach Kuta im Süden der Insel, wo der Tag dann mit einer sehr malerischen Aussicht beim Yoga und leckerem Abendessen ausklang.