Abel Tasman

Der heutige Tag war eine richtige Neuseeland Erfahrung.
Wir sind mit dem Bus in Neuseelands kleinsten National Park, Abel Tasman, getuckert. Dort sind wir mit einem kleinen Bootchen (versprochen war uns eigentlich ein Cruiser) über die Wellen bis zu dem Beginn eines Hiking-Tracks gehüpft.
Wir mussten Socken und Schuhe ausziehen und durchs Wasser waten. Kein Spaß bei winterlichen Temperaturen.
Dann ging es für etwa 4 Stunden über Stock und Stein durch den Park und Stränden vorbei, die im Sommer bestimmt super sind.
Es war gut, sich mal wieder zu bewegen und die Natur hautnah zu erleben.
Am Ziel sind wir noch durch eine verwunschene Carving Ausstellung gelaufen und dann ging es wieder mit dem Bus zurück nach Nelson.
Hier haben wir die kostenlose Suppe, sowie Brot, in uns reingestopft.
Ich genieße die Zeit hier sehr, werde aber auch immer öfter traurig, dass sie bald vorbei sein wird.
Ich habe Angst, dass ich nie wieder so viel reisen kann.
Und ich verarbeite immer noch meine Zeit in Melbourne und überlege wann und wie ich zurückkehren kann.

Wellington -> Nelson

Heute Morgen ging es wieder sehr früh raus, mit dem Shuttlebis zur Fähre.
Dann wurde die gigantische Fähre betreten und eine ziemlich unaufregende dreistündige Fahrt von der Nord- zur Südinsel Neuseelands folgte.
Danach sind wir in einen anderen Bus mit neuem Fahrer umgestiegen und nur mit ein paar Toiletten-Stops bis nach Nelson gefahren.
Hier war es überraschend warm und sonnig.
Wir haben in unser fantastisches Hostel eingecheckt, was wie die Villa Kunrerbunt aufgebaut ist, mit Spa-Bereich und toller Küche.
Das Leben hier ist leider unendlich teuer und für jede Aktivität muss man extra bezahlen, sowie für Essen und Unterkunft. Da geht das angesparte Geld aus Melbourne schneller flöten als man denkt.
Ein paar aus dem Bus und ich haben dann noch einen kleinen Hügel erklommen, auf dessen Spitze sich der geographische Mittelpunkt Neuseelands befindet.
Dort haben wir den Sonnenuntergang angesehen und sind anschließend zum Supermarkt gepilgert.
Den Abend haben wir mit Dinner und Brettspielen verbracht.
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich heim mag oder nicht. Auf der einen Seite vermisse ich sehr viel (vor allem die Menschen). Auf der anderen Seite bedeutet das das Ende meiner Reise, meines Abenteuers und das Ende einer Ära.
Aber wer weiß, vielleicht kehre ich schon bald wieder nach Australien zurück 😉

Bustag

Heute haben wir uns vom National Park bis in die Hauptstadt Neuseelands, Wellington, vorgewagt.
Unterwegs haben wir uns die Hauptstadt der Karotte mit dem dazugehörigen carrot festival und der Riesenstatue angetan. Hier in Neuseeland will jede Stadt für irgendwas bekannt sein und alle haben riesige Statuen.
Den nächsten Stop gab es dann in Bulls, wo alles auf deren Name zurechtgeschnitten ist.
Insgesammt waren wir aber fast nur im Bus unterwegs, bis wir in Wellington angekommen sind.
Wellington ist mir eine sehr sympathische Stadt, nicht nur weil sie mich sehr an Melbourne erinnert…
Hier sind wir zu den Regierungsgebäuden (eines sieht aus wie ein Bienenstock und wird daher beehive genannt) und auf den Mt Victoria gefahren, von wo aus man einen 360 Grad Blick über die Stadt hat.
Unterwegs sind wir wiedermal an einem Herr der Ringe Set vorbeigekommen.
Wäre mal interessant eine Tour durch Neuseeland von Drehort zu Drehort zu machen.
Später sind wir noch in das gigantische und sehr interaktiv gestaltete Te Papa National Museum gegangen.
Das war auch sehr cool!